Sinnstiftender Beruf mit viel Verantwortung

Rettungsdienstschule verabschiedet 22 neue Notfallsanitäter

Die neuen Notfallsanitäter zusammen mit Geschäftsführer Michael Kronberg (links), Michael Dittmar von der Schulleitung (zweiter von rechts) und Klassenlehrer Markus Neumann (rechts). - Fotos: DRK Gelnhausen-Schlüchtern


Samstag, 11.09.2021

BAD SODEN-SALMÜNSTER - Die DRK Rettungsdienstschule Gelnhausen (RDSG) hat ihre Notfallsanitäter-Klasse 2018 offiziell verabschiedet. Im Spessart Forum in Bad Soden-Salmünster haben Michael Dittmar von der Schulleitung und Klassenlehrer Markus Neumann 22 Notfallsanitätern ihre Urkunden und Zeugnisse überreicht.

Gleich vier Absolventen erreichten die Note 1,3 und legten damit die besten Examen ab: Lennard Fladung (DRK Kreisverband Fulda), Julia Reich (DRK Kreisverband Büdingen) Leon Richter und Moritz Englisch (DRK Kreisverband Gelnhausen-Schlüchtern). Michael Dittmar und Markus Neumann gratulierten allen Absolventen sehr herzlich und gaben ihnen gute Wünsche mit auf den Weg.

Gesamtdurchschnitt von 2,1


Zuvor hatte Geschäftsführer Michael Kronberg alle zu ihrem Examen und zu diesem sinnstiftenden Beruf beglückwünscht. Mit der Klasse 2018 habe die Rettungsdienstschule ihren vierten Jahrgang zur Prüfung geführt. Die früheren Auszubildenden hätten drei Jahre gelernt und das theoretische Wissen in ihren Praxiseinsätzen im Rettungsdienst und in Kliniken vertieft und umgesetzt. Das Ergebnis sei mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,1 hervorragend.

Beste Absolventen (v.li.): Michael Dittmar, Leon Richter, Julia Reich, Moritz Englisch, Lennart Fladung, Markus Neumann.

Beste Absolventen (v.li.): Michael Dittmar, Leon Richter, Julia Reich, Moritz Englisch, Lennart Fladung, Markus Neumann.

Durch die Corona-Pandemie sei es im vergangenen Jahr erforderlich gewesen, innerhalb kürzester Zeit auf Online-Unterricht umzusteigen. Diese große Herausforderung hätten alle gemeinsam schnell und effektiv gemeistert. Der Geschäftsführer dankte dem kompletten Team der RDSG für das große Engagement und die gute Vorbereitung auf die Prüfung. Er freute sich darüber, dass die meisten Notfallsanitäter ihrem Ausbildungsbetrieb treu bleiben. Seinen Dank richtete er auch an die Kooperationspartner DRK Kreisverband Büdingen, DRK Kreisverband Friedberg, DRK Kreisverband Fulda, DRK Rettungsdienst Mittelhessen im VBK, Berufsfeuerwehr Offenbach, die der Schule ihr Vertrauen schenken sowie allen an der Ausbildung beteiligten Kliniken.

Nach 4.600 Stunden theoretischer und praktischer Ausbildung und einer zweiwöchigen staatlichen Prüfung haben die Notfallsanitäter nun das Rüstzeug für ihren verantwortungsvollen Beruf erworben. Michael Dittmar blickte auf die dreijährige Ausbildungszeit zurück. Ein Notfallsanitäter trage große Verantwortung, einmal für die Patienten, aber auch für die Teamkollegen und das Fahrzeug. Voraussetzung dafür sei medizinisches Wissen, aber auch soziale Kompetenz und Empathie. Die beiden Klassensprecher Stephanie Laßmann und Erik Schwiesow bedankten sich bei allen Lehrkräften und den beiden Sekretärinnen der RDSG mit persönlichen Worten.

Neben den vier besten Absolventen erhielten Tim Beringer, Louis Blum, Julius Erlekampf, Sebastian Steigerwald (DRK Kreisverband Gelnhausen-Schlüchtern), Erik Schwiesow, Markus Ivannikov, Kevin Scholtes (DRK Kreisverband Fulda), Daniel Dorminger (DRK Kreisverband Büdingen), Stephanie Laßmann, Luisa Provost, Julia Mühlenbruch (DRK Kreisverband Friedberg), Emily Pohler, Meike Brandt, Nils Freitag, Leon Gärtner, Julian Jäger, Sebastian Zulauf (DRK Rettungsdienst Mittelhessen im VBK) und Theresa Hasenstab (Berufsfeuerwehr Offenbach) ihre Notfallsanitäter-Urkunde. Saxophonist Björn Grün umrahmte die Feier musikalisch. (pm)

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