BAD SODEN-SALMÜNSTER

Alarmübungswoche: Pkw-Brand im Spessartwald bei Alsberg

Fotos: Feuerwehr Bad Soden-Salmünster

21.08.2019
von: Moritz Pappert/ pm

In Alsberg ging am Dienstag, 20. August um 18:55 Uhr die Sirene und rief die Einsatzkräfte im Rahmen der Alarmübungswoche zusammen. "Brennt Pkw im Freien", lautete das Stichwort für die Einsatzübung an der Einfahrt zum ehemaligen NATO-Lager (Landstraße L 3179 zwischen Alsberg und Merneser Heiligen).

 Die Feuerwehr Alsberg rückte mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) aus und fand folgende Lage vor: Ein Pkw war überhitzt am Wegrand abgestellt worden, fing aber Feuer. Eine Person war bei dem Versuch, noch Habseligkeiten aus dem Auto zu retten, aufgrund der Rauchgase im Fahrzeug bewusstlos geworden. Der Pkw-Brand breitete sich von der Motorhaube beginnend auf den angrenzenden trockenen Spessartwald aus, so dass die Menschenrettung und das Abwenden eines ausgedehnten Waldbrandes im Vordergrund standen.

Die Feuerwehr Salmünster mit weiteren Atemschutzgeräteträgern sowie ein Rettungswagen (RTW) wurden nachalarmiert. Die Feuerwehr Salmünster rückte daraufhin laut Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) zunächst mit dem schnellsten Fahrzeug, dem Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) mit Atemschutzgeräteträgern zur Unterstützung nach Alsberg aus. Tanklöschfahrzeug und Rüstwagen folgten.

Vor Ort wurde der Patient aus dem Fahrzeug gerettet, vorbildlich betreut und dem Rettungsdienst übergeben. Mit der Hochdrucklöscheinrichtung (HDL) des Tragkraftspritzenfahrzeuges (TSF) wurde ein erster Löschangriff gestartet, der dann mit Unterstützung und Wasserversorgung durch das eingetroffene Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) aus Salmünster fortgesetzt wurde. Außerdem löschten zwei weitere Trupps den beginnenden Waldbrand. 

Die Feuerwehr Salmünster kam mit dem TLF 16/25, dem Rüstwagen (RW 1) sowie zuerst dem Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) als schnelles Vorausfahrzeug mit Atemschutzgeräteträgern. Als Übungsbeobachter standen Bürgermeister Dominik Brasch (Alsberg) und SBI Oliver Lüdde parat. Die Übung war gegen 19:45 Uhr beendet. Es folgten eine Nachbesprechung vor Ort, bei der sich Übungsleiter Frank Widmayr, Stadtbrandinspektor Oliver Lüdde und Bürgermeister Dominik Brasch herzlich für die Beteiligung und die Bereitschaft zum Übung und die gegenseitige Unterstützung der Stadtteil-Feuerwehrwehren bedankte.

Im Feuerwehrhaus Alsberg standen bei herrlicher Aussicht gegen 20:15 Uhr noch eine Runde Erfrischungsgetränke und Snacks zur Stärkung bereit. +++