Rund 100 Mitglieder verloren

Katja Leikert und CDU Maintal informieren sich über Vereinsarbeit des FSV Bischofsheim

(von links): Thomas Wunderlich (Bauausschuss), Götz Winter, Katja Leikert, Michael Büthe (Vorsitzender FSV Bischofsheim), Martin Fischer, Gerd Wörner (Ältestenrat) und Thomas Weil (Wirtschaftsausschuss). - Foto: privat


Donnerstag, 02.12.2021

MAINTAL - Corona ist auch am FSV Bischofsheim nicht spurlos vorbei gegangen: Rund 100 Mitglieder hat der Fußballverein seit Beginn der Pandemie verloren – gehört mit insgesamt rund 400 Mitgliedern aber weiterhin zu den größten Vereinen in Maintal. Um den Club zu stärken, will das Führungsteam künftig noch stärker auf die Jugendarbeit setzen, wie Vorsitzender Michael Büthe, Gerd Wörner (Ältestenrat), Thomas Weil (Wirtschaftsausschuss) und Thomas Wunderlich (Bauausschuss) bei einem Besuch der CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert erläuterten.

 Begleitet wurde Leikert von Götz Winter, Fraktionsvorsitzender der CDU Maintal in der Stadtverordnetenversammlung, sowie CDU-Stadtverbandschef Martin Fischer. Die erste Mannschaft des FSV Bischofsheim spielt aktuell in der Kreisoberliga Hessen. Die Nachwuchskicker des FSV sind in den verschiedenen Jugendmannschaften, angefangen von den „Mini-Fröschen“ bis in die A-Jugend aktiv. Seit einiger Zeit kämpft der Verein allerdings mit Abwanderungstendenzen im Jugendbereich – auch, weil der FSV Bischofsheim im direkten Vergleich mit anderen Clubs in der Metropolregion Rhein-Main finanziell nicht in der gleichen Liga spielt. 

Trotz der großen Konkurrenz sei man natürlich sehr daran interessiert, den gut ausgebildeten Vereinsnachwuchs dauerhaft im Verein zu halten, betonen Büthe und seine Vorstandskollegen. Der Nachwuchsförderung kommt daher besondere Bedeutung zu; u.a. ist regelmäßig die Fußballschule der SG Rot-Weiß Frankfurt in Maintal zu Gast und bietet vor Ort spezielle Trainingsangebote an.

Um das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Mitgliedschaft zu stärken, setzt der Verein auf gemeinsame Feste und Veranstaltungen, wie die wöchentlichen Stammtische. In Eigenleistung haben die Mitglieder eine Blockhütte auf dem Vereinsgelände errichtet, die auch für externe Veranstaltungen angemietet werden kann. Eine Gruppe rüstiger Senioren kümmert sich um die Vereinsanlage, egal, ob es darum geht, den Rasen zu mähen oder im Herbst das Laub aufzusammeln. Ein jährlicher Höhepunkt im Vereinsleben ist das Herbert-Jacobi-Turnier, das in diesem Jahr Corona-bedingt leider ausfallen musste, 2022 nach Möglichkeit aber wieder stattfinden soll.

Katja Leikert, Götz Winter und Martin Fischer hoben insbesondere die wichtige Integrationsarbeit hervor, die der Verein leistet, und wünschten dem Vorstandsteam für die weitere Arbeit sowie den aktiven Kickern beim Erreichen ihrer sportlichen Ziele viel Erfolg. (pm)

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