"Auf ein neues Jahr"

St. Vinzenz-Krankenhaus setzt mit seinem Song ein Zeichen der Hoffnung

Das St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau setzt mit seinemSong Auf ein neues Jahr erneut ein Zeichender Hoffnung. - Foto: St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau


Dienstag, 28.12.2021

HANAU - Nach dem Erfolg des Seemansliedes „Vinzi’s Wellermann-Hoffnung“ zum Jahresanfang 2021 veröffentlicht die Klinik zum Jahreswechsel eine eigene Interpretation des irischen Volksliedes „Whiskey in the jar“. Der deutsche Text mit dem Titel „Auf ein neues Jahr“ ist rockig und tiefgründig zugleich.

„Mit dem Song verarbeiten wir all das, was uns in den letzten Monaten emotional sehr bewegt hat“, so Peter Buschmann, Stationsleiter der Aufnahmestation und einer der Initiatoren des Projektes. „Das war nicht nur die Corona-Pandemie, sondern auch die Flutkatastrophe im Ahrtal. Hier geht es um Fragen des Klimaschutzes, um unsere Lebensgrundlage - und um Solidarität. So viele haben im Ahrtal alles verloren. Gerade für diese Menschen möchten wir zum neuen Jahr ein Zeichen der Hoffnung setzen.“

Unterstützt wurden die Sänger der Klinik durch ihre Kollegin Inka Stemmler, dem Gitarristen und Musiker Claus Fischer und dem Geiger Chris Martin. Stemmler ist Krankenschwester am St. Vinzenz-Krankenhaus und bekannt als Leadsängerin der Band „Nuwanda“. „Ein weiterer Song? Mitten in der vierten Welle der Corona-Pandemie und kurz vor einer fünften Welle? Sind wir für so etwas nicht gerade alle zu frustriert, ausgelaugt, gestresst, haben jede Kraft und Hoffnung verloren? Ja, genau das waren die Fragen, die wir uns selbst gestellt haben“, erläutert Melanie Scharlemann, Referentin der Geschäftsführung.

Energie, Mut und Durchhaltevermögen


Scharlemann hat den Text des Songs gemeinsam mit Stemmler verfasst. „Und gerade deshalb ist der Song in einer rockigen Fassung aufgenommen worden, die „vorwärts geht“– wir alle brauchen Energie, Mut und Durchhaltevermögen. Der Text handelt vom Zusammenhalt, dem Mut weiterzugehen, aber auch davon, die Umweltprobleme zu sehen und verstehen.“ Geprägt wird der Song neben dem Vinzenz-Chor und Solosängern durch das virtuose Geigenspiel von Chris W. Martin, einem Freund des Hauses. „Die Geige wirkt bei der Begleitung der Strophen und des Refrains tröstlich. In den Geigensoli kommen dann auch die Verzweiflung, Ängste und Sorgen zum Ausdruck, die wir alle spüren“, fasst die Leadsängerin Stemmler zusammen.

Die Schirmherrschaft für den Song hat Oberbürgermeister Claus Kaminsky übernommen. „Ich freue mich sehr, dass das St. Vinzenz-Krankenhaus mit diesem Song erneut ein Zeichen der Hoffnung und des Zusammenhaltes aus der Stadt Hanau in die Welt sendet“, so Kaminsky. „Whisky in the jar“ ist ein lizenzfreies irisches Volkslied, das schon von vielen großen Bands interpretiert wurde. Unter anderem von The Dubliners, Thin Lizzy, Bryan Adams, Metallica, Santiano und der Kelly Family. „Und jetzt war die Zeit für eine deutsche Fassung des Vinzenz-Teams“, sagt Geschäftsführer Michael Sammet augenzwinkernd.

Zuversicht in schweren Zeiten


„Trotz aller Belastung haben sich wieder viele Mitarbeiter bereit erklärt, mitzuwirken. Der Song ist für unser Team eine große Motivation und ein Ansporn, weiter durchzuhalten“. Wie beim vorherigen Songprojekt „Vinzi’s Wellermann-Hoffnung“ hat Olaf Scharlemann Dreh, Regie und Schnitt des Musikvideos übernommen. Ob Ton- oder Videoaufnahmen, der Fokus lag stets darauf, alle Aufnahme binnen zehn bis 15 Minuten fertig zu stellen - denn mehr Zeit konnte niemand erübrigen. Die Sänger haben in ihrer Freizeit geübt und beim Videodreh wurde vor Ort spontan improvisiert.

„Und genau diese Spontanität ist der Schlüssel dafür, dass die Videoaufnahmen so sehr berühren“, berichtet Pflegedirektorin Jutta Berg. „Wir standen mehrfach vor der Frage, ob wir das Projekt aufgrund der hohen Belastung der Mitarbeiter und Personalknappheit abbrechen müssen. Nicht alle geplanten Drehs konnten stattfinden. Aber dort wo es gelungen ist, spürt man die Freude über eine kurze Auszeit vom Alltag, über einen schönen Moment mit dem Team. Der Song hat eine unglaubliche Kraft.“ Seit Montag, 27. Dezember, ist das Musikvideo auf der Facebookseite der Klinik, auf dem YouTube-Kanal und auf der Titelseite der Homepage zu sehen und hören. (pm)


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