Versorgungssituation verbessern

Warum Angebote im psychiatrischen Bereich ausgebaut werden sollen

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration verbessert die Versorgungssituation psychisch erkrankter Menschen in Hessen. - Symboldbild: Pixabay


Mittwoch, 29.12.2021

HESSEN - Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration verbessert die Versorgungssituation psychisch erkrankter Menschen in Hessen und unterstützt die nachhaltige Weiterentwicklung in zwei zentralen Arbeitsbereichen der Psychiatrie: Selbsthilfe-Initiativen im Bereich der psychiatrischen Versorgung und Zwangsvermeidung und -verringerung im psychiatrischen Kontext. Ab Januar 2022 werden insgesamt sieben Projekte von Selbsthilfe-Initiativen mit bis zu 20.000 Euro pro Jahr und Projekt gefördert.

„Angebote in diesen beiden zentralen psychiatrischen Bereichen weiter zu entwickeln, ist für eine gute Versorgung und die Unterstützung des Genesungsprozesses psychisch erkrankter Menschen elementar“, erklärt der Hessische Minister für Soziales und Integration, Kai Klose. Über seelische Beeinträchtigungen werde offener gesprochen. „Dennoch gibt es weiterhin viele Vorbehalte gegenüber psychisch erkrankten Menschen. Gerne helfen wir, diese Vorbehalte zu überwinden und die Belange der von seelischen Erkrankungen Betroffenen in den Vordergrund zu rücken“, so Kai Klose.

Psychische Erkrankungen sind sehr verbreitet. Pro Jahr ist nahezu ein Drittel der deutschen Bevölkerung im Alter von 18 bis 80 Jahren direkt oder indirekt von psychischen Störungen betroffen. „Wir müssen Angebote im psychiatrischen Bereich dringend ausbauen und setzen alles daran, die Versorgungssituation psychisch Erkrankter nachhaltig zu verbessern“, erklärt Minister Klose.

Große Resonanz auf Förderaufruf


Die Resonanz auf die Förderaufrufe war groß, was ein deutlicher Beleg für den hohen Bedarf an unterstützenden Angeboten ist. Innerhalb kurzer Zeit wurden bis dato sieben kooperativ angelegte Projektvorhaben als förderbereit eingestuft. Sie nehmen ihre Arbeit im Januar 2022 auf. Weitere Vorhaben starten im Frühjahr 2022.

Die Förderziele fokussieren verschiedene inhaltliche Aspekte und sind partizipativ angelegt: Bestehende Versorgungssysteme werden einbezogen und weiterentwickelt. Unter Berücksichtigung regionaler Gegebenheiten werden unterschiedliche Ansätze entworfen, untersucht und erprobt. Nach erfolgreichem Abschluss sollen die Ergebnisse in die Fläche getragen werden. (pm)

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