"Rathaus ohne Schranken und lange Wege"

Hasselroth stellt Digitalisierungskonzept vor

Vertreter des Digitalprojektes der Gemeinde Hasselroth. - Foto: Rathaus Hasselroth


Donnerstag, 13.01.2022

HASSELROTH - Bis Ende 2022 müssen auch im Hasselrother Rathaus die Vorgaben des Onlinezugangsgesetzes erfüllt werden. Rund 150 Prozesse müssen bis dahin soweit digitalisiert sein, dass der Rathauskunde diese online erledigen kann. Der Hasselrother Digitalisierungsbeauftragte Benjamin Müller möchte mit seinem Team all das digitalisieren, was sinnvoll und rechtlich möglich ist.

Alle Prozesse des Rathauses wurden erfasst, geprüft, hinterfragt und bei Bedarf angepasst, bevor die Entscheidung über eine mögliche Digitalisierung gefällt wurde. Schnell stellte sich heraus, dass auch über die Anforderungen des Onlinezugangsgesetzes hinaus Vorgänge und Prozesse zu digitalisieren sind. Bereits heute können in Hasselroth Parkscheine Online erworben werden oder das SEPA-Lastschriftmandat Online erfasst werden.

Das erklärte Ziel des Hasselrother Rathausteams ist hier ein Rathaus ohne Schrank und lange Wege. Prozesse sollen, soweit möglich, verschlankt werden. Die Rathauskunden sollen so, egal ob online oder persönlich zukünftig schnell und einfach zum gewünschten Ziel kommen. Online erfolgt dies über die Homepage zentral im Bereich „Online-Service“. Hier finden Kunden alle aktuell verfügbaren Prozesse zentral gebündelt und alphabetisch sortiert auf einen Blick.

Neben den Onlineprozessen haben die Rathauskunden natürlich auch weiterhin die Möglichkeit ihre Anliegen persönlich zu erledigen. „Der Mensch steht hier weiterhin im Mittelpunkt und hat zukünftig die Auswahl zwischen persönlichem Kontakt und Onlineantrag“, so Bürgermeister Matthias Pfeifer. Zukünftig haben die Kunden so also die Möglichkeit selbst zu entscheiden, ob Sie ihr Anliegen gerne persönlich bei einem Ansprechpartner im Rathaus oder „Zuhause von der Couch“ über einen Onlineprozess erledigen wollen. (pm)

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