Feuer bricht in Küche aus

Wohnungsbrand in Bruchköbel: Frau verletzt - Hund kommt ums Leben

Bei einem Wohnungsbrand in der Bruchköbeler Brückenstraße ist eine Frau verletzt worden und ein Hund ums Leben gekommen. - Foto: Balzer/ FF Stadt Bruchköbel-Innenstadt


Montag, 21.03.2022

BRUCHKÖBEL - Einsatz für die Feuerwehr am Samstagnachmittag: Bei einem Wohnungsbrand in der Bruchköbeler Brückenstraße ist eine Frau verletzt worden und ein Hund ums Leben gekommen. Das Feuer war in der Küche der Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen.

Die Feuerwehr war um 15:25 Uhr von einer Bewohnerin alarmiert worden. Sie hatte zunächst erfolgreich mehrere Tiere aus der Brandwohnung retten können. Dabei zog sie sich jedoch eine Rauchvergiftung zu und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Alarmmeldung, die bei der Feuerwehr auflief, verhieß nichts Gutes. „Uns erreichte die Meldung während wir noch die Fahrzeuge von der vorhergehenden Alarmübung aufrüsteten. Darin hieß es, dass noch Menschen im brennenden Gebäude vermisst werden“, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr die Ausgangslage.

Suche nach einem Hausbewohner


Keine Minute später waren bereits die ersten Kräfte auf dem Weg zum gemeldeten Brandort in der Brückenstraße. Dort war ein Feuer in der Erdgeschosswohnung eines Dreiparteienhauses ausgebrochen. Die Bewohnerin der Dachgeschosswohnung hatte den Brand entdeckt und noch einen Hund und eine Katze aus der Brandwohnung retten können. Allerdings flüchtete der Hund nicht nach draußen, sondern ins verrauchte Dachgeschoss. Unklar war zu diesem Zeitpunkt auch der Verbleib des Bewohners aus dem ersten Stock.

„Er sollte nach den Aussagen der Bewohnerin eigentlich zuhause sein“, so der Feuerwehrsprecher. Für die Feuerwehr hatte daher die Suche nach den beiden Vermissten zunächst absolute Priorität. Den Hund fand ein Trupp bewusstlos auf der Treppe zum Dachgeschoss. Er wurde sofort nach draußen gebracht. Rettungskräfte versuchten ihn zu beatmen, leider ohne Erfolg. Weiterhin durchsuchte die Feuerwehr das Haus nach dem vermissten Bewohner aus dem ersten Obergeschoss. „Später stellte sich heraus, dass der Gesuchte gar nicht zuhause war, als der Brand ausbrach. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir das ganze Gebäude jedoch bereits intensiv abgesucht und nichts gefunden“, sagte der Feuerwehrsprecher abschließend.

Die Bewohnerin, die noch die Tiere aus der Wohnung lassen konnte, atmete bei ihrer Rettungsaktion Rauch ein und musste vom Rettungsdienst wegen einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Das Feuer konnte ein weiterer Trupp in der Küche lokalisieren und erfolgreich bekämpfen. Die Wohnung wurde durch den Brand unbewohnbar. Über die Höhe des Sachschadens liegen noch keine Erkenntnisse vor. (pm)

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