MdB Lennard Oehl informiert sich

Das ist der aktuelle Planungsstand des Demokratiezentrums Hanau

Lennard Oehl (Mitte) im Austausch mit Katja Mast und Andreas Jäger. - Foto: privat


Samstag, 26.03.2022

HANAU - Der 19. Februar hat sich tief in das Gedächtnis der Hanauer Bevölkerung eingebrannt. Auch zwei Jahre nach dem Anschlag verarbeitet die Stadt gemeinsam mit den Familien der Angehörigen jenen Tag, welcher ein unbeschreibliches Leid verursachte. Verarbeiten bedeutet in Hanau jedoch nicht nur trauern, sondern auch einen Blick in die Zukunft zu werfen. Eine Zukunft, in welcher eine einzelne Person erst gar nicht einer rassistischen und queren Ideologie verfällt.

Kürzlich besuchte die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion, Katja Mast, den Bundestagsabgeordneten Lennard Oehl in Hanau, um sich zu informieren, wie die Stadt mit dem Ereignis umgeht und selbst im Bereich der Demokratieförderung aktiv wird. Andreas Jäger, der Leiter des Hanauer Amtes für Demokratie, Vielfalt und Sport stand beiden Bundestagsabgeordneten als Leiter des Demokratiezentrums Rede und Antwort.

Transparente und integrative Stadtpolitik


In der Arbeit der Stadt Hanau steht vor allem im Fokus, sowohl die Angehörigen als auch die gesamte Stadtbevölkerung bei der Verarbeitung des Anschlages mitzunehmen. Andreas Jäger berichtet davon, dass er täglich mit den Familien in Kontakt stehe und auch der Oberbürgermeister Claus Kaminsky sich monatlich mit den Familien treffe. „Der sensible Umgang mit dem 19. Februar der Stadt Hanau ist beispielhaft für transparente, sensible und integrative Stadtpolitik und -verwaltung“, betont Katja Mast.

Die Stadt Hanau arbeitet mit Projekten, wie SayTheirNames, und der Bildungsinitiative Ferhat Unvar gemeinsam daran, aktiv Demokratie zu fördern. Ergänzend zur bereits durch das Bundesfamilienministerium geförderten „Partnerschaft für Demokratie!“ in Hanau wird in direkter Nähe zu einem der Tatorte ein Zentrum für Demokratie und Vielfalt entstehen.

Der ehemalige Sitz der Commerzbank in der Herrnstraße soll gänzlich neu gestaltet werden, um in Zukunft Büro- und Mehrzweckräume für zivilgesellschaftliches Engagement zur Verfügung zu stellen. Im Rahmen der Sanierung soll auch der Vorplatz komplett neu gestaltet werden, um zum Nachdenken und Verweilen anzuregen.

„Als direkt gewählter Abgeordneter für Hanau bin ich stolz auf das Engagement der Angehörigen und der Stadt, welche Tag für Tag daran arbeiten, aus diesem schrecklichen Ereignis etwas Positives für die Bevölkerung der Stadt Hanau und die Gesellschaft als Ganzes zu schaffen“, so Lennard Oehl. (pm)

Neues Beliebtes
    Kontakt
    Kinzig.News Redaktion:
    Telefon:06051 833 712
    E-Mail: [email protected]
    Kinzig.News Vertrieb:
    Telefon:06051 833 711
    E-Mail: [email protected]
    Kinzig.Termine