MAINTAL/GIESSEN

Justus-Liebig-Universität startet Umfrage: Wie fühlen sich die Maintaler?

Wie Maintaler*innen die Sicherheit in ihrer Stadt einschätzen, soll eine repräsentative Umfrage klären. - Foto: Stadt Maintal

06.09.2019
von: Lena Eberhardt/PM

Wie Maintaler und Maintalerinnen die Sicherheit in ihrer Stadt einschätzen, soll eine repräsentative Umfrage klären. 3.810 Bürger wurden nach dem Zufallsverfahren aus dem kommunalen Melderegister ausgewählt. Sie erhalten Anfang September ein Schreiben der Stadt mit dem Link sowie einem Zugangscode zur Umfrage. Dieser berechtigt sie zur Teilnahme. Wer nicht online teilnehmen kann oder möchte, kann die Umfrage in Papierform anfordern.

„Durch die Befragung versprechen wir uns, wichtige Hinweise über das Sicherheitsempfinden unserer Bürgerinnen und Bürger zu erhalten. Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig. Wünschenswert wäre jedoch eine hohe Beteiligung, sodass wir auf Basis der Ergebnisse passgenaue Sicherheitsmaßnahmen für unsere Stadt entwickeln können“, sagt Bürgermeisterin Monika Böttcher. Die Umfrage wird von der Justus-Liebig-Universität in Gießen unter der Leitung von Prof. Dr. Britta Bannenberg (Professur für Kriminologie) durchgeführt. Sie läuft im Rahmen von KOMPASS. Dies ist eine Sicherheitsinitiative des Landes Hessen, an der sich Maintal als Modellkommune beteiligt. Die Ergebnisse der Umfrage werden im Laufe des vierten  Quartals erwartet. Sie sollen analysiert sowie veröffentlicht werden und in den weiteren KOMPASS-Prozess einfließen. 

Bei der Befragung wird das subjektive Sicherheitsgefühl der Maintaler ermittelt. Auch wird abgefragt, ob sie Gewalterfahrungen machen mussten oder ob es Plätze in der Stadt gibt, die sie – aus welchen Gründen auch immer – meiden.  Es handelt sich dabei um eine anonyme Befragung. Der Zugangscode zur Umfrage dient als Schlüssel zum Öffnen des Fragebogens. Zudem wird damit eine mehrmalige Teilnahme verhindert. Welche Personen teilgenommen und wie sie geantwortet haben, können weder die Beschäftigten der Stadt Maintal, noch die der Universität sehen. Der Datenschutz wird eingehalten. 

Schon 2018 gab es eine freiwillige, nicht repräsentative Bürger*innen-Befragung. Deren Ergebnisse sind online über maintal.de/sicherheit einzusehen.

An der Befragung im September können nur die angeschriebenen Personen teilnehmen. Alle anderen haben dennoch die Möglichkeit, eigene Themen einzubringen. Denn KOMPASS ist ein Beteiligungsprozess, bei dem das Sicherheitsempfinden der Maintaler*innen im Fokus steht. Ansprechpartner ist Frank Meisinger. Er ist der Präventionsbeauftragte der Stadt Maintal und nimmt Anliegen unter Telefon 06181 400-263 und per E-Mail an [email protected] entgegen. Mehr Informationen gibt es online unter maintal.de/sicherheit.+++