Zum Tag der Städtebauförderung

Aktion "MainStadtbaum Maintal" startet

Die neueröffnete Außengastronomie „La Main“ am Maintaler Mainufer in Dörnigheim - Foto: Johann Goltz


Donnerstag, 12.05.2022

MAINTAL - Gesunde Bäume sorgen nicht nur für ein gutes Mikroklima, sondern tragen maßgeblich zu einem attraktiven, naturnahen Stadtbild bei. Deshalb ist es in Zeiten des Klimawandels auch auf kommunaler Ebene wichtig, die Vitalität des Stadtgrüns zu stärken. Dies geschieht in Maintal unter anderem durch das Förderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“, sowie das Projekt MainStadtbaum Maintal.

Anlässlich des Tags der Städtebauförderung am Samstag, 14. Mai, findet eine Auftaktveranstaltung von „Main-Stadtbaum Maintal“ mit interessanten Informationen rund um die Themen „Klimawandel“ und „Stadtgrün“ statt.

2018 wurde Maintal als eine von zwölf Kommunen in Hessen in das Bund-Länder-Förderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ aufgenommen. Mit diesem Programm werden im Fördergebiet in Dörnigheim identitätsstiftende Plätze und das beliebte Naherholungsgebiet Mainufer aufgewertet. Ziel ist, die grüne und blaue Infrastruktur in Maintal zu verbessern, sowie die Klimaanpassung und den Klimaschutz nachhaltig in die Stadt- und Quartiersentwicklung zu integrieren. Das Pflanzen von zahlreichen Bäumen ist in diesem Zusammenhang eine wichtige Maßnahme. Natürlich geht es ebenfalls um die Versorgung bereits bestehender Bäume.

„Gerade in den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass viele Baumarten, die vor 30 Jahren noch problemlos in Maintal wachsen konnten, mittlerweile unter den langen Trockenheitsperioden leiden“, sagt Christiane Thomas, Leiterin des Förderprogramms. „Mithilfe des Projekts ,MainStadt-baum Maintal‘ erhoffen wir uns hilfreiche Erkenntnisse für die Wahl von Baumarten, die mit dem sich verändernden Klima zurechtkommen. Gleichzeitig möchten wir schneller erkennen, welche Pflege diejenigen Bäume benötigen, welche die Klimaveränderung nicht gut mitmachen“, fügt sie hinzu.

Baumarten langfristig gesund halten


„Für das Projekt „MainStadtbaum Maintal ist das Fördergebiet in Dörnigheim besonders interessant, da es hier ganz unterschiedliche Standortbedingungen gibt“, berichtet Nina Stiehr, Klimamanagerin der Stadt Maintal. „Zum Beispiel wurden 2021 auf dem Käthe-Jonas-Platz junge Bäume gepflanzt, welche mit einem speziellen Bewässerungs- und Belüftungssystem aus-gestattet wurden, um ihnen einen besonders guten Start zu gewährleisten und sie langfristig gesund zu halten. Im Fokus stehen aber auch weitere Bäume im Fördergebiet, die eine sehr gute Vitalität aufzeigen und einige, bei welchen bereits Anzeichen von Problemen zu erkennen sind. Wie die jeweiligen Bäume auf den Sommer 2022 in Maintal reagieren, werden wir nun genau anhand der Messungen sehen, die ab Ende Mai beginnen.“

Geplant ist, dass an etwa 15 Standorten in ganz Maintal Bäume mithilfe spezieller Messgeräte untersucht werden. Dabei handelt es sich um Bäume im öffentlichen Raum sowie auf Privatgrundstücken. Das Projekt wird von engagierten Freiwilligen getragen wird, die sich von Mai bis September alle zwei Wochen um die Messungen der Bäume kümmern. „Darunter sind auch Bäume, die letztes Jahr im Zuge der Initiative, mehr Räume für Bäume‘ an Bürger ausgegeben wurden“, sagt Stiehr. Die Auswertung der Ergebnisse wird eine Masterandin der Goethe-Universität Frankfurt übernehmen.

Wer Interesse an den Themen „Klimawandel“ und „Stadtgrün“ hat, ist am 14. Mai eingeladen, der Auftaktveranstaltung für das Projekt „MainStadtbaum Maintal“ beizuwohnen, die von Bürgermeisterin Monika Böttcher als zuständige Dezernentin für Stadtentwicklung eröffnet wird. Diese findet um 14 Uhr am Maintaler Mainufer in der Außengastronomie La Main in Dörnigheim statt. (pm)

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