Das Brötchen ist kohlrabenschwarz

Der neue Metal-Burger von Engelbert Strauss im Test

Metal-Burger ist das neue kulinarische Highlight bei der e.s.BAR von Engelbert Strauss - Fotos: Justin Möser


Donnerstag, 26.05.2022

BIEBERGEMÜND - Metal-Fans und hungrige Fleischliebhaber aufgepasst!

Erst vor wenigen Tagen hat Engelbert Strauss eine Neuauflage seiner Kooperation mit einer der erfolgreichsten Bands der Welt bekanntgegeben: Metallica. Die Metal-Band ist damit offizieller Markenpartner von Strauss. 

Fast zeitgleich folgte ein passendes kulinarisches Highlight. Das Biebergemünder Kult-Unternehmen hat seit vergangenem Freitag einen neuen Burger an seiner e.s.BAR am Start. Diese ist auf dem Gelände des großen Verkaufsladens am Biebergemünder Heimatstandort.

Der von Strauss' Burger-Boss Uwe Kürschner erfundene Metal-Burger soll Metal-Feeling mit regionalen Zutaten in Einklang bringen. Das Fleisch für den Burger stammt von Galloway-Rindern aus dem Jossgrund. Die Galloways haben so eine lange, zottelige Mähne wie sie oft Metalheads nachgesagt wird. Also dachten sich der Burger-Boss und Strauss-Chef Henning Strauss: Ein Metal-Burger mit Fleisch von Rindern passt einfach. Spitzname: „Der langhaarige Schotte“, schließlich kommen die Galloway-Rinder ursprünglich aus dem schottischen Hochland.  

Burger "fast nur aus regionalen Zutaten"

Da der Burger aber „fast nur aus regionalen Zutaten besteht", bezieht Strauss die Rinder eben aus dem Jossgrund, wo sie ganzjährig auf der grünen Weide stehen, und nicht aus Schottland. Dabei werde das Rind nahezu komplett für die verschiedensten Fleischspeisen verwertet: Edle Fleischstücke aus dem Rücken genauso wie Innereien und Knochen. Sogar das Fell werde gegerbt und aufbereitet. Kürschner: „Hauptprodukt sind aber ganz klar unsere 700 Burger, die wir aus einem Rind gewinnen können." 

Der Respekt, die getöteten Tiere bestmöglich zu verwerten, ist dem Unternehmen Strauss ebenso wichtig wie Kürschner. Für gleichermaßen Unverständnis und Lob bei den Gästen sorge das konsequente Bekenntnis für Nachhaltigkeit: „Bekomme ich gerade kein Galloway-Rind aus der Region, dann gibt es auch erstmal keine Metal-Burger mehr. Gleiches gilt für unsere Wild-Gerichte. Wenn bei uns kein Hirsch geschossen wird, dann werde ich garantiert kein Wild aus fernen Ländern einkaufen.“ Auch Milch und Mehl kämen direkt vom Erzeuger aus der Region und würden frisch verarbeitet. 

Ein großes Werbeschild weist auf den neuen Burger hin
Ein großes Werbeschild weist auf den neuen Burger hin

Keine zwei Monate: Von der Idee auf den Teller

Keine zwei Monate habe es von der Idee bis zum fertig kreierten Burger gebraucht. Die wohl größte Besonderheit neben dem saftigen Rindfleisch ist das in der hauseigenen Backstube gefertigte pechschwarze Burger-Pattie. Anders als der erste Augenschein vermuten lässt, ist dieses nicht verbrannt, sondern mit einer gehörigen Portion Kohle eingefärbt. Auch beim Sesam wurde der düstere Stil konsequent eingehalten: Garniert ist der Burger mit schwarzem Sesam. Wenn Ihr jetzt Angst vor der Kohle habt und denkt "die gehört nur auf den Grill", sie ist sogar sehr bekömmlich: Bei Magen- und Darm-Problemen werden in der Apotheke sogar Kohle-Tabletten verschrieben. 

Burger-Boss Uwe Kürschner
Burger-Boss Uwe Kürschner

So schmeckt der Burger 

Urteil der KINZIG.NEWS-Reporter: Die Zutaten sind frisch und die Sauerei beim Essen groß. Zugegeben: Die Hemmschwelle vor dem ersten Bissen ist groß, nicht zuletzt wegen der Farbe. Doch der Mut wird belohnt. Die Kohle ist geschmacksneutral, das Fleisch dafür umso kräftiger und präsent bei jedem Bissen. Comté-Käse und ein Chutney aus fermentiertem Knoblauch sorgen für eine angenehm würzig-cremige Ummantelung. Wärmstens zu empfehlen für Freunde von herausragendem Rindfleisch und fruchtig-mildem Käse mit dem gewissen Extra. Knoblauch-Hasser, Veganer und Ketchup-Fans sollten dagegen lieber einen weiten Bogen um den Metal-Burger machen. Der Preis von 8,90 Euro erscheint aufgrund der hohen Produktqualität fair.

Neuer Nachtisch: Eisbecher mit Schoko-Kugel samt Grüne-Soße-Füllung

Neuer Nachtisch: Eisbecher mit Schoko-Kugel samt Grüne-Soße-Füllung

Grüne Soße-Eis

Auch für den Nachtisch hat sich Burger-Boss Kürschner etwas Neues einfallen lassen: Einen Vanille- und Erdbeer-Eisbecher. Dazu gibt es eine mit fruchtiger Grüner Soße gefüllte weiße Schokoladen-Kugel. „Die Kombination von süßem Eis mit herzhaften Kräutern erfordert Mut, aber schmeckt fantastisch", so Kürschner. KINZIG.NEWS meint: Hessischer geht Eis kaum. (tby)

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