Es wird voll auf den Straßen

ADAC rechnet rund um Fronleichnam mit mehr Verkehr in Hessen

Achtung: Es könnte rund um Fronleichnam voll auf Hessens Straßen werden. - Symboldbild: Pixabay


Donnerstag, 16.06.2022

HESSEN - Der ADAC Hessen-Thüringen sieht rund um den Feiertag Fronleichnam am 16. Juni ein erhöhtes Staupotenzial auf hessischen Autobahnen. „Viele Kurzurlauber in Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Baden-Württemberg und Bayern nutzen den Brückentag für ein verlängertes Wochenende und machen Ausflüge in der Region. Daher kann es in Hessen als klassisches Transitland vermehrt zu Stau kommen“, sagt Verkehrsexperte Thomas Kramer vom ADAC Hessen-Thüringen.

Betroffen sind vor allem die Fernverbindungen über die Autobahnen A3, A5 und A7. Stauschwerpunkte könnten, wie an Pfingsten, die Baustellen auf der A3 zwischen Raunheim und Raststätte Medenbach, besonders in Fahrtrichtung Köln, und der Baustellenbereich rund um das Kirchheimer Dreieck werden. „Gerade Mittwochnachmittag kann es zu mehr Staus kommen, da Kurzurlauber und Berufspendler gleichzeitig unterwegs sind“, so Thomas Kramer. „Also besser am späten Mittwochabend oder am frühen Donnerstagmorgen losfahren, um entspannter und mit weniger Zeitverlust ans Urlaubsziel zu kommen.“ 

Auch am Sonntagnachmittag kann der Rückreiseverkehr Stau verursachen. „Dazu kommt, dass jetzt am Wochenende in Hessen, wo es über 30 Grad heiß werden soll, zusätzlich Kurzurlauber auf Tagesausflügler treffen können, die mit dem Auto Seen und Schwimmbäder ansteuern, wodurch es ebenfalls auf Land- und Zufahrtsstraßen voll werden kann.“

Tipps für längere Auto- und Bahnfahrten


Der ADAC Hessen-Thüringen empfiehlt Autofahrern daher – einerseits aufgrund der Hitze, andererseits aufgrund eines gesteigerten Reiseverkehrsaufkommens, das nahezu auf dem Niveau der Vor-Corona-Zeit liegt – antizyklisch zu fahren. Also längere Autofahrten rundum Fronleichnam für die frühen Morgen- oder späten Nachmittagsstunden einzuplanen. Dabei während der Mittagshitze zwischen 12 und 15 Uhr unbedingt darauf achten, Fahrtpausen im Schatten zu machen. Der Verkehrsexperte: „Bei solchen Temperaturen und beim Stehen in möglichen Staus auf jeden Fall genügend Wasser oder Saftschorlen dabeihaben und viel trinken.“

Dasselbe gilt für längere Bahnfahrten, die aktuell durch das eingeführte „9-Euro-Ticket“ im Nahverkehr sehr beliebt bei Reisenden sind. „Gut ist, dass das Angebot den Straßenverkehr entlastet. Allerdings hat sich am langen Pfingstwochenende gezeigt, dass es dadurch auch in den Regionalbahnen voll werden kann“, sagt Thomas Kramer.

„Daher empfehlen wir Bahnfahrern, sich am besten tagesaktuell auf den Websites der ÖPNV-Verbände über das Reiseaufkommen zu informieren, da – so an Pfingsten passiert – zum Beispiel die Fahrradmitnahme, die normalerweise möglich ist, ausgeschlossen werden kann.“ (pm)

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