Auswärtsspiel im Saarland

HSG Hanau will auch in Saarlouis bestehen

Der dritte Spieltag der HSG Hanau steht an. - Foto: HSG Hanau


Freitag, 16.09.2022

HANAU - Den erfolgreichen Saisonstart veredeln, darauf kommt es der HSG Hanau in der 3. Liga Süd-West am Samstagabend (19:30 / Stadtgartenhalle) an. Als Tabellenführer reist das Team von Trainer Hannes Geist zum Tabellenvierten HG Saarlouis. Beide Teams sind in der jungen Saison 2022/23 noch ungeschlagen. „Uns erwartet ein Hexenkessel in Saarlouis“, sagt Geist vor dem Aufeinandertreffen mit den Saarländern. „Das wird eine riesige Aufgabe für uns, als junge Mannschaft dort zu bestehen.“

Saarlouis befindet sich ebenfalls in einer Umbruchsaison. Wie auch die HSG setzt Saarlouis und ihr Trainer Branimir Koloper dabei vor allem auf Spieler aus den eigenen Junioren-Teams. In der höchsten deutschen Jugendspielklasse sind sich die Talente beider Mannschaften somit schon des Öfteren begegnet.

„Sie haben natürlich auch sehr viel Erfahrung in ihren Reihen“, so Geist und spielt damit vor allem auf den starken Rückraum der HG an. So lenkt der Mittelmann Tim Paetow routiniert das Spiel der Hausherren in der Stadtgartenhalle. Gleichzeitig sorgen Frano Vujovic und Marcel Becker im linken und rechten Rückraum immer wieder für viel Torgefahr. Während die HG Saarlouis im ersten Saisonspiel noch ungefährdet in Pohlheim gewann, verkam die Partie am vergangenen Wochenende gegen Gummersbach zu einem emotionsgeladenen Abnutzungskampf, aus dem am Ende die HG-Sieben als Sieger hervorging. 

Herausforderung, aber kein Angstgegner

„Für unsere Abwehr wird das natürlich eine riesige Herausforderung, denn auf das starke Rückraumspiel müssen wir uns einstellen“, gibt Geist einen Einblick in seinen Matchplan. Gestützt auf die bisher herausragenden Torhüterleistungen von Can Adanir, will die HSG schnelle Ballgewinne erzielen und ihr Umschaltspiel nutzen. „Die starke Deckung der HG müssen wir umgehen können. Da erwarte ich von meiner Mannschaft die nötige Kreativität“, so Geist. „Dass das nicht unbedingt einfach wird, haben wir vor zwei Jahren festgestellt, als wir recht deutlich in Saarlouis verloren haben.“

Dennoch bleibt die HG kein Angstgegner für die junge Truppe aus der Grimmstadt. Ganz im Gegenteil: Dass Hanau mutig nach vorne spielen kann und sich auch vor starken Gegner nicht verstecken muss, dass bewiesen Ritter, Bergold und Co. bereits in den ersten beiden Saisonspielen in Gummersbach und zu Hause gegen Dansenberg. Bisher war es vor allem das Tempospiel, welches die Zuschauer in der eigenen Main-Kinzig-Halle in Ekstase versetzte und in der Liga für Eindruck sorgte.

„Wie auch zuletzt wollen wir unsere Leidenschaften und unsere Tugenden einbringen und sehen, was nach 60 Minuten auf der Anzeigetafel steht“, so Geist abschließend, der von seiner Mannschaft vollen Einsatz erwartet. (pm)

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