Leistungsspange für neun Jungen und Mädchen

Höchste Auszeichnung der Jugendfeuerwehr für Maintaler Nachwuchskräfte

Hintere Reihe v.li.: Hasan-Can Kayabasi, Moritz Schultheis, Raimond Schneider, Alexander Dörr; vordere Reihe v.li.: Niklas Möller, Shirin Abalaaf, Fionn Mikhail, Lareen Oscheka, Tobias Maier. - Foto: Feuerwehr Maintal


Freitag, 23.09.2022

MAINTAL - Nach wochenlangem Üben war es endlich so weit: Eine Mannschaft der Jugendfeuerwehr Maintal trat zur Abnahme der Leistungsspange an.

Am frühen Morgen ging es für neun Mädchen und Jungen aus den Stadtteilen Dörnigheim, Bischofsheim und Wachenbuchen gemeinsam mit ihrem Ausbilderteam und den Jugendwarten nach Freigericht-Somborn. Dort fand die Abnahme der Leistungsspange für die Jugendfeuerwehren des Main-Kinzig-Kreises auf dem Gelände der Kopernikusschule sowie des Hilfeleistungszentrums des MKK statt.

Trotz nicht ganz so wohlgesinnten Wetters konnten alle Disziplinen nacheinander erfolgreich absolviert werden. Am Ende erhielten alle angetretenen Mannschaften, darunter die Jugendlichen aus Maintal und neun weiteren Kommunen, stolz ihre Leistungsspange von einem Vertreter des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes.

Höchste Auszeichnung der Deutschen Jugendfeuerwehr


Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung der Deutschen Jugendfeuerwehr, die ein Mitglied erreichen kann. Sie erfordert das Durchführen fünf verschiedener Disziplinen. Diese bestreitet eine Gruppe oder Staffel, bestehend aus neun beziehungsweise sechs Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, gemeinsam.

Neben einem Löschangriff aus „offenem Gewässer“, der in der Feuerwehrdienstvorschrift geregelt ist, muss die Gruppe auch sportliche Leistungen erbringen und unter anderem beim Kugelstoßen antreten. Dabei muss die gesamte Gruppe die Kugel in der Summe mindestens 55 Meter weit stoßen. Als weitere Sportdisziplin gilt es einen 1.500-Meter-Staffellauf in einer festgesetzten Zeit zu bewältigen.

Des Weiteren gibt es eine Schnelligkeitsübung. Hier werden acht C-Schläuche („mittelgroßer“ Feuerwehrschlauch) auf einer Strecke von 120 Metern ohne Verdrehung innerhalb von maximal 75 Sekunden verlegt. In der letzten Disziplin mussten sich die Jugendlichen noch einer Fragerunde stellen, bei der sie ihr feuerwehrtechnisches, aber auch gesellschaftspolitisches Wissen unter Beweis stellen konnten.

„Wir gratulieren allen neuen Leistungsspangenträgern herzlich und sind stolz auf euer Engagement und eure erfolgreich erbrachte Leistung“, so das Ausbilderteam und die Jugendwarte. (pm)

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