Größtes Gelnhäuser Innenstadtprojekt

Ausschreibung für Neugestaltung des ehemaligen Joh-Areals gestartet

Das deutschland- und europaweite Ausschreibungsverfahren für die Neugestaltung des Stadtquartiers des ehemaligen Kaufhauses Joh ist online. - Archivfoto: KN/Jonas Wenzel (Yowe)


Dienstag, 15.11.2022

GELNHAUSEN - Es ist soweit: das deutschland- und europaweite Ausschreibungsverfahren für die Neugestaltung des Stadtquartiers des ehemaligen Kaufhauses Joh ist online.

Bürgermeister Daniel Chr. Glöckner freut sich, dass es nun losgehen kann: „Nachdem die städtischen Gremien sowie der Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der Stadtentwicklungsgesellschaft grünes Licht für unsere vorgeschlagene Vorgehensweise gaben, kommt Bewegung in das größte Gelnhäuser Innenstadtprojekt.“

Kaufhaus steht seit 2013 leer

Gelnhausens Bürgermeister Daniel Chr. Glöckner. - Foto: Stadt Gelnhausen

Gelnhausens Bürgermeister Daniel Chr. Glöckner. - Foto: Stadt Gelnhausen

Das Areal ist derzeit mit dem ehemaligen „Kaufhaus Joh“ bebaut. Anstelle des dort seit 2013 leerstehenden Altbaus sollen mehrere einzelne Bauten in verschiedenen Höhen entstehen, die zwischen sich einen Platz bilden. Dabei soll eine Innenstadt-Neubebauungen in kleinteiliger, gelockerter, nicht-monolithischer Kubatur entstehen, die die Stadtgrundrisse wiederaufnimmt und eine Quartierplanung statt einer Insellösung schafft, die sich weniger durch horizontale Fassadenblöcke als vielmehr durch vertikale Fassaden auszeichnet.

Der Rathauschef dankend: „Wir haben alle Wünsche der Fraktionen einfließen lassen. Gemeinsamen mit der Anwaltskanzlei Görg aus Frankfurt, die auf Ausschreibungen dieser Größe spezialisiert ist. Ich danke meinem Team um Claudia Klonnek und Thomas Wellner aus dem Fachbereich Stadtplanung, die sich mit Akribie und Sachverstand in das Projekt eingebracht haben.“

Städtebaulich soll das Areal nach derzeitigen, vorläufigen, Planung in drei Baufelder aufgeteilt werden, zwischen denen sich eine öffentlich zugängliche Verkehrsfläche befindet. Die Nutzung der Erdgeschosse soll Handel, Gastronomie, Kultur und Bildung ermöglichen. Auch in den ersten Stockwerken sollen Dienstleistung, Wohnen, Kultur und Bildung möglich sein. Die jeweils darüber liegenden Stockwerke sollen dem reinen Wohnen vorbehalten sein. (red)

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