Nix geht mehr in der Unterdorfstraße

Gefährliche Parksituation: Rettungswagen kommen nicht mehr durch

Für Feuerwehrfahrzeuge kann es in der UNterdorfstraße ziemlich eng werden. Ein Brief vom Ordnungsamt soll die Situation nun entschärfen. Ortsvorsteher Jochen Zahn ist allerdings skeptisch, dass dieses Vorgehen Wirkung entfaltet. - Foto: GNZ/ re


Mittwoch, 30.11.2022

GELNHAUSEN - Im Notfall kommt weder Rettungswagen noch Feuerwehr mehr durch. Die Situation in der Meerholzer Unterdorfstraße hat den Ortsbeirat in seiner jüngsten Sitzung beschäftigt. Zuvor hatten Ortsvorsteher Jochen Zahn (Bürger für Gelnhausen) und Alfred Jakob (SPD) den ultimativen Test gemacht: Um Mitternacht mit dem Feuerwehrfahrzeug ging es durch die enge Straße. Jakobs Fazit: „Die Parksituation ist insgesamt unbefriedigend“. Nun soll ein Brief vom Ordnungsamt Abhilfe schaffen. Doch nicht alle sind von der Wirksamkeit des Vorhabens überzeugt.

Mit Spannung hörten die Mitglieder des Ortsbeirats den Bericht von Jochen Zahn und Alfred Jakob, die im Feuerwehrwagen auf der Unterdorfstraße unterwegs waren. „Das war richtige Millimeterarbeit“, fasste Jakob die nächtliche Testfahrt zusammen. Millimeterarbeit, die bedeute, dass Feuerwehr und Notarzt im Ernstfall Probleme bekämen und die Straße nicht ohne Weiteres durchfahren könnten, führte Jakob weiter aus.

Die parkenden Autos würden jedoch nicht nur den Verkehr auf der Straße blockieren, auf dem Bordstein kämen Fußgänger nur mit Not an den Fahrzeugen vorbei, eine Mutter mit Kinderwagen müsste zur Not auf die Straße ausweichen, hieß es vergangene Woche auf der Sitzung des Ortsbeirates. Ordnungsamtsleiter Bastian Metzler informierte, dass es auf Gehwegen keine Mindestbreite, also keine Angabe, wie weit ein geparktes Auto auf einem Bordstein stehen darf, gibt. Außer wenn ein entsprechende Schild oder eine vorgezeichnete Parkfläche es erlaube, sei das Parken auf dem Gehweg generell nicht gestattet.

Metzler zeigte weitere Möglichkeiten auf, um die Situation in der Unterdorfstraße zu entschärfen. (GNZ, asc)

Mehr dazu lest Ihr in der GNZ vom 30. November.

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