Hanauer Fußballegende zurück beim DFB

Rudi Völler als neuer Manager der Nationalmannschaft vorgestellt

Rudi Völler ist zurück bei der Deutschen Nationalmannschaft - Screenshot: DFB-Pressekonferenz


Samstag, 21.01.2023

Es gibt nur ein Rudi Völler - und der wollte erst gar nicht zurück zur Nationalmannschaft. 

Der Hanauer Fußball-Weltmeister von 1990, Ex-Nationalmannschafts-Trainer und Ex-Leverkusen-Sportdirektor Rudi Völler ist zurück bei der Deutschen Nationalmannschaft. Er wurde auf einer Pressekonferenz des DFB offiziell als neuer Manager der Herren-Nationalmannschaft vorgestellt.

Anders als bei Völlers Vorgänger Oliver Bierhoff sei die Aufgabe des Hanauers konkreter. Er sei nur für die A-Nationalmannschaft der Herren verantwortlich. Diese Fokussierung sei wichtig. Der Plan Völlers ist es, den Posten bis zur Heim-EM 2024 auszuüben. 

Rudi Völler selbst war anfangs nicht so ein Freund der Idee, dass er den Posten als Manager bei der Nationalmannschaft annimmt. "Gibt es denn keinen anderen?" habe er gefragt. Doch nach intensiven Gesprächen mit dem DFB sei klar gewesen, dass er "mit sehr viel Freude und Elan an die Aufgabe rangehen werde." Völler glaubt, dass er der Nationalmannschaft "einige Dinge mitgeben kann, dass es eine erfolgreiche Heim-EM 2024 wird." Völler: "Ich bin immer noch der Überzeugung, dass wir eine Mannschaft haben, die um den Titel bei der EM mitspielen kann."


Völler: "Ich bin ein Kind des Rhein-Main-Gebietes"

Der Hanauer betont: "Ich bin ein Kind des Rhein-Main-Gebietes, ich komme ja aus Hanau und habe in Offenbach gespielt." Er werde versuchen, so oft es geht in Frankfurt zu sein. 


Mit Bundestrainer Hansi Flick habe er schon Kontakt gehabt und werde sich auch in einigen Tagen nochmal mit ihm treffen, so Völler. Als seine Aufgabe sieht der neue Manager der Nationalmannschaft auch einen Schulterschluss zwischen Bundesliga-Klubs und Nationalmannschaft herbeizuführen. Das brauche es für den Erfolg.


Kritik an Nancy Faeser


Völler sprach auch über die WM in Katar und dortige Fehler. Die lange Diskussion um die „One Love“-Binde etwa. Rückblickend sei diese ein Fehler gewesen und habe die Mannschaft belastet. Dazu gehörte auch Völler-Kritik an der Chefin der Hessen-SPD und Bundesinnenministerin Nancy Faeser: "Auch unsere Innenministerin hätte das ein oder andere sein lassen sollen." 


Bei der PK nahmen neben Rudi Völler auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf und dessen Vize Hans-Joachim Watzke teil. (tby)


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