Immer mehr Neuerkrankungen

Ein Herz gegen den Schmerz: 30 Kissen für Brustkrebspatientinnen

Karin Gorzelitz, Prof. Dr. med. Thomas Müller, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Claudia Rollmann, Präsidentin des Inner Wheel Club Offenbach-Hanau-Maintal und Breast Nurse Sabine Liebeck (v.li.).. - Foto: Klinikum Hanau


Dienstag, 24.01.2023

HANAU - Sie sind bunt, sie sind weich und mit ihren langen „Ohren“ eine Wohltat für Brustkrebspatientinnen: Selbstgenähte Herzkissen, mit Füllwatte gefüllt, können mit ihrer tiefen Einbuchtung besonders gut unter die Achseln geklemmt werden und lindern so Schmerzen, nehmen Druck vom Narbengewebe und wirken Schwellungen entgegen.

Aber auch als Nackenkissen während der ambulanten Chemotherapie werden die Herzen gern genutzt. 30 solche Kissen haben Claudia Rollmann, Präsidentin des Inner Wheel Club Offenbach-Hanau-Maintal und Karin Gorzelitz, Sozialer Dienst des Clubs, jetzt an das Brustkrebszentrum des Klinikums Hanau gespendet.

„Wir haben bewusst die Woche des 10. Januar zum Anlass für die Übergabe unserer Herzkissen gewählt, weil es der Gründungstag des ersten Clubs 1924 in Manchester ist, und dann die Clubs weltweit ein zusätzliches Zeichen für soziales Engagement setzen wollen“, erklärt Rollmann.

Immer mehr Brustkrebs-Neuerkrankungen


Prof. Dr. med. Thomas Müller, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und Sabine Liebeck, Breast Nurse, freuen sich über die neuen Kissen, bei fast 250 Brustkrebs-Neuerkrankungen im zertifizierten Brustkrebszentrum (DKG) des Klinikums Hanau im Jahr 2022, und damit knapp 40 mehr als 2021, werden diese hier regelmäßig gebraucht.

Auch während der Pandemie, als persönliche Übergaben in der Klinik kaum möglich waren, unterstützten der Nähkreis Lebensfreude der Adventsgemeinde Mühlheim und die Gruppe Büdingen der Frauenselbsthilfe nach Krebs mit ihren selbstgenähten Herzkissen das Klinikum und seine Patientinnen weiter. „Auch für diese anhaltende Unterstützung unter erschwerten Bedingungen sind wir sehr dankbar. Unsere Patientinnen wissen die Herzkissen total zu schätzen und die kleine Aufmerksamkeit zaubert vielen von ihnen, trotz der schweren Zeit, ein Lächeln ins Gesicht“, so Liebeck.

Die Herzkissen kommen ursprünglich aus den USA. 2006 brachte eine dänische Pflegefachfrau die Idee von einem Kongress mit nach Europa. Seitdem werden die herzförmigen Kissen mit den extra langen „Ohren“ auch vermehrt in Deutschland genäht und an Krebspatientinnen verschenkt. (red)

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