Vom Lambertusbrunnen zum Lintborn

Gelnhausen: 20.000 Euro für die Renovierung der Brunnenanlage

Andreas Schilling (rechts) spendete 20 000 Euro für die Wiederherstellung des Lambertusbrunnens. Bürgermeister Daniel Chr. Glöckner bedankte sich noch einmal vor Ort. - Foto: Stadt Gelnhausen


Dienstag, 14.11.2023

GELNHAUSEN - Gelnhausen ist reich an Quellen und Brunnen. Viele dieser Brunnen sind heute leider im Altstadtbild nicht mehr sichtbar. Anlieger Andreas Schilling ist sich der historischen Bedeutung bewusst und spendete der Stadt 20.000 Euro zur Wiederherstellung des Lambertusbrunnens.

Bürgermeister Daniel Chr. Glöckner bedankte sich kürzlich vor Ort bei Andreas Schilling für die Spende dieser hohen Summe zur Wiederherstellung des historischen Daches des Lambertusbrunnens. Er überreichte außerdem ein historisches Straßennamensschild mit der Aufschrift „Lintbornplatz“. Der historische Name des Lambertusbrunnens ist Lintborn. Lambertus ist eine Ableitung von „lemper“, das wiederum für „lind“ - für weich und gut - steht.

„Ich danke Andreas Schilling für diese Spende und seinen Einsatz für den Erhalt des historischen Erbes unserer Stadt. Andreas Schilling ist ein Bau- und Sanierungsästhet. Seine beiden Häuser bereichern unsere Altstadt und besonders der Neubau in der Lambertusgasse ist von hoher architektonischer Qualität“, hob Bürgermeister Glöckner hervor.

„Meine Heimatstadt liegt mir sehr am Herzen"


Andreas Schilling, geborener Gelnhäuser, und Eigentümer der beiden den Brunnen flankierenden Häuser: „Meine Heimatstadt liegt mir sehr am Herzen und wir schauen täglich auf das Brunnenhaus. Immer wieder kam mir der Gedanke, wie der Brunnen denn früher ausgesehen haben könnte.“ Im Rahmen des Neuaufbaus der Sandsteinmauer und der Treppe links vom Brunnen fragte er Bürgermeister Glöckner, ob er mal unter die Dachziegel schauen dürfe. „Nach der Freigabe aus dem Rathaus haben wir dann mit einer Fachfirma schauen lassen, was sich unter dem Dach befinden. Ein steinernes Tonnengewölbe“, fügt der passionierte Altstadtbewohner hinzu, dessen Familie seit fünfter Generation in der ehemaligen alten Schmiede lebt.

„Von einer Fachfirma wurde dann ein Dossier samt Gutachten erstellt, das aufzeigt, wie eine Sanierung umgesetzt werden muss“, erläuterte der Rathauschef dazu. Gemeinsam mit dem verantwortlichen Denkmalskonservator habe man bereits 2022 die Pläne gesichtet. „Mit der Umgestaltung der Röther Gasse wird die westliche Altstadt mehr an Attraktivität gewinnen und der zukünftige ,Lintbornplatz´ in der Lambertusgasse kann mit einer zusätzlichen öffentlichen Trinkwasser-Stelle das vermittelnde Scharnier zwischen Obermarkt, Holzgasse und Röther Gasse werden“, ist sich Glöckner sicher. (red)

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