Roman Poseck (CDU)

Hessens Innenminister besuchte Polizeipräsidium Südosthessen

Hessens Innenminister Roman Poseck und Polizeipräsident Daniel Muth - Fotos: Moritz Pappert


Samstag, 10.02.2024

OFFENBACH / MKK - Hessens neuer Minister des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz, Roman Poseck (CDU), hat Freitagmittag gemeinsam mit Polizeipräsidenten Robert Schäfer das Polizeipräsidium Südosthessen in Offenbach besucht. KINZIG.NEWS war vor Ort. 

Innenminister Poseck verschaffte sich selbst über die moderne Polizeiarbeit einen Einblick und führte bei seinem Besuch aus: „Es ist beeindruckend, was hier in Offenbach auf die Beine gestellt wurde. Nicht umsonst zählt dieses Polizeipräsidium zu den modernsten deutschlandweit."

Zukunftslabor für moderne Polizei-Arbeit

Dank moderner Technologien würde "die Arbeit der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten einfacherer, schneller und sicherer. Diese Entwicklung ist ein Gewinn für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und zugleich für die Beschäftigten der hessischen Polizei. Daran wollen wir auch künftig anknüpfen. Das Modellrevier in Offenbach ist das Zukunftslabor für moderne Polizeiarbeit. Aktuell wird hier beispielsweise der Einsatz von Tablets mit eigens entwickelten Polizei-Apps erprobt."

Anfang Februar ist der Polizei nach einer Geldautomatensprengung in Jossgrund ein schneller Fahndungserfolg gelungen. Es wurden drei Tatverdächtige festgenommen, die nun in Untersuchungshaft sitzen.

Hessens Innenminister erklärte dazu: „Ich möchte mich an dieser Stelle bei der Polizei für ihren erfolgreichen Einsatz bedanken. Das ist genau das richtige Signal, um Täter abzuschrecken und Taten zu verhindern. Da dieses Phänomen in den vergangenen Wochen und Monaten immer häufiger aufgetreten ist, müssen wir künftig härter gegen die Täter vorgehen. Sie agieren immer brutaler und skrupelloser, was eine zunehmende Gefahr für die Bevölkerung darstellt."

Höhere Strafen für Geldautomatensprenger

Poseck weiter: "Oft ist es nur vom Zufall abhängig, dass bei diesen Sprengungen keine unbeteiligten Passanten oder Anwohner verletzt oder gar getötet werden. Deshalb fordere ich einen neuen Straftatbestand, der sowohl die Sprengstoffexplosion als auch den Diebstahl erfasst und eine Mindestfreiheitsstrafe von fünf Jahren vorsieht."

Auch die Banken müssten ihren Teil zur Verhinderung erneuter Geldautomatensprengungen beitragen: "Neben der Verschärfung des Strafrechts bedarf es auch der Intensivierung der präventiven Anstrengungen seitens der Banken."

Durch die Kombination von präventiven und repressiven Maßnahmen konnten seit 2023 insgesamt 17 Personen auf frischer Tat oder nach einer eingeleiteten Fahndung festgenommen werden. (red, tby)

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