Trotz hoher Niederlag

TG Hanau zeigt sich im Derby gegen Frankfurt in Teilen deutlich verbessert

Hinsichtlich der Punkteausbeute war die Messe bereits früh im Spiel gelesen. - Foto: TG Hanau


Montag, 12.02.2024

HANAU - Für das Auswärts-Derby gegen Frankfurt hatte Hanaus Headcoach Mohammed Hajjar ein klares Ziel: Das Team sollte sich besser präsentieren, als im Hinspiel. Dies ist den Spielern gelungen - wenngleich es am Ende nicht gelang, den Frankfurtern Paroli zu bieten. Trotz der erneut hohen Niederlage von 92:53 zieht Hanaus Trainer ein positives Fazit zur Leistung seiner Spieler.

Hinsichtlich der Punkteausbeute war die Messe bereits früh im Spiel gelesen: Frankfurt konnte in der ersten Halbzeit mit einem Zwischenstand von 44:27 klar dominieren. Nach einem ausgeglichenen dritten Viertel drehte das Team von TuS Makkabi zudem noch einmal auf und scorte im letzten Spielabschnitt satte 32 Punkte. Insbesondere Jan Dolejsi und Julian Reinwald hatten offensiv einen Sahnetag und holten jeweils über 20 Punkte für ihr Team. Die Hanauer Spieler kämpften, schafften es letztlich aber nicht, die körperlich überlegenen Hausherren in der Defensive zu stoppen.

"Die Jungs waren heute deutlich besser, als im Hinspiel"


„Ich habe es bereits vor dem Spiel gesagt: Unser Fokus liegt darauf, unsere Spieler weiterzuentwickeln. Und ich muss ganz klar sagen: Die Jungs waren heute deutlich besser, als im Hinspiel, aber auch, als vergangene Woche. Wir haben im Spielaufbau immer wieder gute Entscheidungen als Team getroffen“, betont Hajjar.

So erzielte das Hanauer Team im Vergleich zum Spiel gegen Tübingen zehn Assists mehr, allen voran über die beiden Topscorer Tom Arkan und Luca Eibelshäuser. „Wer die Mannschaft verfolgt, kann klar erkennen, dass die Spieler sich von Spiel zu Spiel weiterentwickeln und Erfahrung sammeln. Leider reicht es zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht für einen Sieg“, so Hajjar. Gerade in der Defense fehlt es noch ein wenig an Aggression, im Ballvortrag des öfteren an Selbstvertrauen. Über den gesamten Spielverlauf verliert die Mannschaft zudem hin und wieder den Fokus auf den Gameplan. 

„Wir werden auf den positiven Aspekten aufbauen und weiter hart an uns arbeiten“, lautet Hajjars Fazit. (red)

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