Polizei bittet um Hinweise

Falscher Polizist bestiehlt Seniorin in Rothenbergen um 10.000 Euro

Symbolbild: KN/Jonas Wenzel (Yowe)


Freitag, 26.09.2025

GRÜNDAU - In einem besonders dreisten Fall von Telefonbetrug wurde am Mittwoch (24. September) eine ältere Frau Opfer eines falschen Polizeibeamten. Zwischen 11 und 14 Uhr rief ein unbekannter Täter bei der Seniorin an und gab vor, Ermittler zu sein. Der Vorwand: Eine verdächtige Onlinebestellung auf ihren Namen müsse dringend geprüft werden.

Der Betrüger überzeugte die Frau, ihre Bankkarte bereitzuhalten. Einer seiner Kollegen würde sie gleich persönlich bei ihr abholen. Kurz darauf erschien ein Mann in der Kinzigstraße, der sich als Helfer ausgab. Er nahm nicht nur die Bankkarte, sondern auch das gesamte Bargeld der Frau mit. Er gab an, er müsse die Seriennummern der Noten überprüfen. 

Wenig später forderte der Anrufer noch die PIN der Karte und die Seniorin gab sie heraus. In der Folge wurden rund 10.000 Euro vom Konto der Frau abgebucht. Erst nach einem zweiten Anruf wurde die Frau misstrauisch und verständigte die echte Polizei. 

Der gesuchte Mann ist etwa 30 Jahre alt und ca. 1,60 Meter groß. Er hat mittellange, hellbraune, gelockte Haare und sprach akzentfreies Deutsch. Er trug ein blaues Hemd und Jeans. 

Die Kriminalpolizei Hanau ermittelt nun in dem Fall und bittet um Hinweise. Wer am Mittwoch in der Kinzigstraße verdächtige Personen gesehen hat, wird gebeten, sich bei der Kripo Hanau unter 06181 100-123 zu melden.

Da immer wieder Betrüger versuchen, sich am Telefon als Polizeibeamten auszugeben, gibt die Polizei folgende Hinweise, um sich vor diesen Maschen zu schützen:

  • Die Polizei fragt niemals nach Bankdaten, PIN oder Bargeld.
  • Geben Sie niemals sensible Daten am Telefon weiter, auch nicht an angebliche Behördenvertreter.
  • Verdächtige Anrufe sollte sofort beendet werden. Falls Sie sich unsicher sind, wählen Sie selbst die 110. Verwenden Sie dafür eine neue Verbindung und nicht die Rückruftaste.

(ots)


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