Streit um Sitzplatz in Straßenbahn eskaliert - dann kommt kuriose "Waffe" zum Einsatz
Montag, 12.01.2026
von Redaktion Kinzig News
FRANKFURT AM MAIN - Ein durchaus kurioser Streit mit aber durchaus ernsten Folgen ereignete sich am vergangenen Sonntagnachmittag im Frankfurter Stadtteil Bockenheim. Auf einen Streit um einen Bahnsitzplatz folgte eine Attacke mit einem mehr als kuriosen Wurfgeschoss.
Wie ein Sprecher der Polizei einen Tag nach dem Vorfall berichtete, nahm das Geschehen in einer Straßenbahn in Richtung Ginnheim seinen Lauf. Dort wollte ein 21 Jahre alter Mann gerade einen freien Sitzplatz einnehmen, als dieser plötzlich von einem 32-Jährigen mit dessen Beinen belegt wurde.
Auf Sitzplatz-Streit folgt Tannenbaum-Wurf
Auf die Bitte hin, seine Beine doch von dem Sitz herunterzunehmen, entbrannte zwischen den beiden Männern ein heftiger Streit, der wenig später in einer Rangelei endete. Diese fand ihr Ende aber nicht etwa an der nächsten Haltestelle.
Im Folgenden verlegten die beiden Beteiligten ihren Zoff auf die Juliusstraße, wo dieser ein abruptes Ende fand, nachdem der 32-Jährige seinen jüngeren Kontrahenten mit einem an der Straße abgestellten Tannenbaum bewarf. Schließlich griff die Polizei ein und nahm neben dem Baumwerfer auch seinen 24-jährigen Komplizen vorläufig fest. Der 21-Jährige erlitt durch die Attacke leichte Verletzungen.
Beide wurden nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. (red)