MIt 120 km/h durch die 30er-Zone

Wilde Verfolgungsjagd endet für Polizisten beinahe tödlich

In Frankfurt lieferte sich die Polizei eine wilde Verfolgungszeit mit einem Verdächtigen - Symbolbild: KN/Jonas Wenzel (Yowe)


Freitag, 23.01.2026
von Redaktion Kinzig News

FRANKFURT AM MAIN - Es müssen Szenen wie aus einem Hollywood-Actionfilm gewesen sein. 

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam es in Frankfurt zu einer wilden Verfolgungsjagd, die ein Polizist beinahe mit seinem Leben bezahlt hätte. 

Was war passiert? Ein 35-Jähriger deutscher Staatsbürger ignorierte auf der A 661 bei Frankfurt-Ost die Anhaltesignale der Polizei und versuchte, sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen. Auf Höhe der Friedberger Landstraße verließ der 35-Jährige dann die Autobahn und fuhr - nun von drei Polizeifahrzeugen verfolgt - in Richtung Friedberger Landstraße/Stadtmitte.  Dabei beschleunigte er sein Fahrzeug auf bis zu 120 km/h in einer 30er-Zone, überfuhr mehrere rote Ampeln und rammte ein Polizeiauto.

Polizist rettet sich durch Hechtsprung 

Nachdem er in der Homburger Landstraße kurzzeitig gestoppt werden konnte, soll er einen weiteren Streifenwagen frontal gerammt und im Anschluss durch eine Lücke zwischen dem Streifenwagen und geparkten Fahrzeugen davongefahren sein. Dabei beschleunigte er in einem besonders gefährlichen Manöver auf einen Polizeibeamten zu, der sich nur durch einen Sprung in seinen Wagen in Sicherheit bringen konnte.

Ermittlung wegen versuchten Mordes

Der Tatverdächtige wurde schließlich an seiner Wohnanschrift in Neu-Isenburg festgenommen. Ein Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Frankfurt am Main erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes, versuchter gefährlicher Körperverletzung und weiterer Delikte. 

Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet oder gefilmt haben, sich unter der Telefonnummer 069-75551199 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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