38-Jähriger öffnet mitten in Zug seine Hose, dann eskaliert die Situation weiter
Freitag, 13.02.2026
von Redaktion Kinzig News
KASSEL - Ein Vorfall im Regionalexpress 30 von Marburg nach Kassel sorgte am Donnerstagmorgen für einen Polizeieinsatz, nachdem sich ein Fahrgast unsittlich verhalten und anschließend für weitere Unannehmlichkeiten gesorgt haben soll.
Gegen 6 Uhr morgens wurde die entspannte Fahrtpendler-Atmosphäre im Zug jäh unterbrochen. Eine bislang unbekannte Zeugin wandte sich kurz vor dem Erreichen des Bahnhofs Kassel-Wilhelmshöhe an das Zugpersonal. Sie berichtete davon, dass ein Mann im Abteil seine Hose geöffnet und an seinem Geschlechtsteil manipuliert habe. Die sichtlich schockierte Frau entfernte sich daraufhin umgehend in Richtung des Zugausgangs.
Nach Nacktauftritt im Regionalexpress: Situation eskaliert weiter
Wie die Bundespolizeiinspektion Kassel mitteilte, eskalierte die Situation weiter, als der mutmaßliche Täter sich weigerte, den Zug am Zielort zu verlassen. Die Zugbegleiterin sah sich schließlich gezwungen, die Bundespolizei zur Unterstützung anzufordern, da der Mann auf keine Aufforderungen reagierte. Erst als die Beamten vor Ort eintrafen, lenkte der 38-jährige Deutsche ein und verließ den Regionalexpress unter Aufsicht der Streife.
Nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen am Kasseler Kulturbahnhof wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Behörden haben jedoch ein Strafverfahren eingeleitet und werten nun die Aussagen des Personals aus. Um den Sachverhalt lückenlos aufzuklären, ist die Polizei jetzt auf der Suche nach weiteren Zeugen, die den Vorfall im RE 30 beobachtet haben.
Wo ist die Zugreisende, die den Vorfall meldete?
Besonderes Interesse besteht an der Identität der unbekannten Reisenden, die den Vorfall ursprünglich gemeldet hat. Da die Frau den Zug am Bahnhof Wilhelmshöhe zügig verlassen hatte, konnten ihre Personalien vor Ort nicht aufgenommen werden.
Die Ermittler bitten diese wichtige Zeugin sowie andere Fahrgäste, die Hinweise zu dem Geschehen geben können, sich telefonisch unter der Rufnummer 0561/816160 bei der Bundespolizeiinspektion Kassel zu melden. (red)