Anteilnahme ist enorm

Hanau: Fußballtrainer Burim Gashi kämpft gegen Hirntumor - Familie hofft auf Hilfe

Burim Gashi kämpft gegen Hirntumor. - Foto: GoFundMe


Dienstag, 17.02.2026
von Redaktion Kinzig News

HANAU - Schicksalsschlag in Hanau: Spendenaufruf für schwerstkranken Fußballtrainer und Familienvater

In Hanau herrscht große Anteilnahme: Der ehemalige Profifußballer und engagierte Jugendcoach Burim Gashi kämpft gegen einen aggressiven Gehirntumor, während seine Familie vor dem finanziellen Ruin steht.

Burim Gashi ist in der Region bekannt als ein Mann, der anpackt. Jahrelang stand er als Profi auf dem Rasen, später gab er sein Wissen ehrenamtlich mit viel Herzblut an den Nachwuchs weiter. Doch das Leben des vierfachen Vaters geriet vor drei Jahren aus den Fugen, als die Diagnose Glioblastom gestellt wurde – ein bösartiger und extrem aggressiver Tumor im Gehirn. Seitdem prägen epileptische Anfälle und schwere Stürze den Alltag des gelernten Mechatronikers, der sich erst vor fünf Jahren den Traum vom eigenen Eigenheim für seine Frau und die vier Töchter erfüllt hatte.

Ein Wettlauf gegen die Zeit und drohende Lähmung

Wie ein aktueller Spendenaufruf auf der Plattform GoFundMe verdeutlicht, befindet sich die Familie mittlerweile in einem emotionalen und finanziellen Ausnahmezustand. Die erste notwendige Operation musste größtenteils aus privaten Mitteln finanziert werden, wodurch sämtliche Ersparnisse der Familie aufgebraucht sind. Im November 2025 folgte der nächste Schock: Der Tumor wächst wieder. 

Eine erneute Operation ist unumgänglich, doch auch dieses Mal werden die Kosten nicht vollständig von den Trägern übernommen. Die medizinische Prognose ist dramatisch. Es besteht eine Wahrscheinlichkeit von 90 Prozent, dass Gashi infolge des Tumorwachstums oder des anstehenden Eingriffs gelähmt sein wird. Da er bereits einen Schwerbehindertengrad von 100 hat, ist das Familienheim in seinem jetzigen Zustand nicht mehr bewohnbar. 

Umfangreiche und kostspielige Umbauten sind unumgänglich

Um dem Vater ein Mindestmaß an Sicherheit und Lebensqualität zu erhalten, wurden bereits erste Umbauarbeiten eingeleitet. Insbesondere das Badezimmer muss dringend barrierefrei gestaltet werden, wofür Kosten von rund 15.000 Euro veranschlagt werden. Die Liste der notwendigen Arbeiten ist lang und kostspielig. Neben der Mitfinanzierung der Operation, die mit etwa 25.000 Euro zu Buche schlägt, müssen im Haus weitere Vorkehrungen getroffen werden.

Geplant sind unter anderem ein Treppenlift, Rampen für den Eingangsbereich sowie verbreiterte Türen, damit sich der Familienvater im Falle einer Lähmung mit Hilfsmitteln bewegen kann. Die größte Sorge der Familie gilt jedoch dem Erhalt des Hauses, das noch nicht abbezahlt ist. Das Ziel ist es, den vier minderjährigen Töchtern in dieser schweren Zeit zumindest ihren stabilen Rückzugsort zu bewahren.

Beeindruckende Welle der Solidarität

Die Hilfsbereitschaft in Hanau und darüber hinaus ist bereits jetzt spürbar. Über private Wege konnten bereits 20.000 Euro an Spendengeldern gesammelt werden. Hinzu kamen bereits einen Tag nach Beginn der Spendenaktion über 25.000 von vorerst veranschlagten 70.000 Euro. Diese Summe reicht jedoch bei weitem nicht aus, um die medizinischen Kosten, die baulichen Veränderungen und die Absicherung des Heims gleichzeitig zu stemmen. 

Die Familie hofft nun auf weitere Unterstützung aus der Bevölkerung, um die finanzielle Lücke zu schließen. Für den Mann, der früher als Vorbild auf dem Platz stand und anderen als Handwerker stets unkompliziert half, geht es jetzt um den wichtigsten Kampf seines Lebens. (red)

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