Familienvater kämpft ums Überleben

Plötzliche Krebserkrankung wirft Familie aus Hasselroth ins Chaos: Wie ein guter Freund hilft

Krebskranker Familienvater aus Hasselroth. - Foto: GoFundMe


Sonntag, 22.02.2026
von Redaktion Kinzig News

HASSELROTH - Das Schicksal eines dreifachen Familienvaters bewegt derzeit die Gemeinde Hasselroth. Nach der Diagnose eines seltenen Lymphdrüsenkrebses kämpft der Familienvater Stephan um sein Leben, während die finanzielle Existenz seiner Frau und seiner drei Töchter am seidenen Faden hängt.

Es war ein Moment, der alles veränderte: Aus heiterem Himmel erhielt Stephan vor wenigen Wochen die Nachricht, die niemand hören möchte. Ein seltener Lymphdrüsenkrebs zwingt den Familienvater seither zu einer sofortigen und kräftezehrenden Chemotherapie. Während die medizinischen Chancen bei einem Anschlagen der Behandlung durchaus Hoffnung auf weitere Lebensjahre bieten, herrscht bei einem Ausbleiben des Therapieerfolgs bittere Ungewissheit. Wie der GoFundMe-Spendenaufruf verdeutlicht, den sein enger Freund Andre Jochem ins Leben gerufen hat, ist die emotionale Belastung für die Angehörigen kaum in Worte zu fassen.

Wenn die Fixkosten zum unbezwingbaren Berg werden

Die Krankheit hat nicht nur gesundheitliche, sondern auch drastische wirtschaftliche Folgen. Da Stephan seit der Diagnose arbeitsunfähig ist, bricht das gewohnte Einkommen weg, während Miete und laufende Rechnungen unerbittlich weiterlaufen. In dieser Phase des Ausnahmezustands geht es für die fünfköpfige Familie um das nackte Überleben im Alltag. 

Die Spendenaktion soll hier ansetzen und den Rücken freihalten, damit die Ehefrau und die Kinder nicht auch noch um ihr Dach über dem Kopf fürchten müssen, während sie um das Leben des Vaters bangen.

Eine Welle der Hilfsbereitschaft rollt an

Das gesteckte Ziel der Kampagne liegt bei 10.000 Euro, um die existenziellen Sorgen der kommenden Monate abzufedern. Die Resonanz aus Hasselroth und der Region ist bereits jetzt überwältigend. Innerhalb kürzester Zeit haben Unterstützer bereits mehr als 2000 Euro beigetragen. 

Der Initiator der Aktion zeigt sich angesichts dieser schnellen Hilfe tief bewegt und hofft nun, dass die verbleibende Lücke durch weiteres Teilen des Aufrufs geschlossen werden kann. Für die betroffene Familie bedeutet jeder Euro nicht nur finanzielle Hilfe, sondern vor allem das Gefühl, in diesem schweren Kampf nicht allein zu sein. (red)

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