Hessen steht still

Pendler aufgepasst: ver.di ruft zum Mega-Streik am Dienstag auf

Fahrgäste müssen sich am Dienstag in einigen hessischen Städten auf Verspätungen einstellen. - Symbolbild: planet_fox/pixabay


Montag, 23.02.2026
von Redaktion Kinzig News

HESSEN - Pendler brauchen am morgigen Dienstag (24. Februar) viel Geduld: In mehreren hessischen Städten steht der Nahverkehr still. Die Gewerkschaft ver.di legt im Tarifstreit nach und ruft erneut zum ganztägigen Warnstreik auf.

Betroffen sind die Städte Kassel, Gießen, Marburg, Frankfurt am Main und Wiesbaden. Der Streik beginnt jeweils mit der Frühschicht und endet erst mit der letzten Schicht – selbst wenn diese erst am Folgetag vorbei ist. Ob und welche Linien konkret ausfallen, hängt von der Streikbeteiligung ab. Klar ist aber schon jetzt: Für viele Berufstätige, Schüler und Studierende dürfte der Dienstag zur Geduldsprobe werden. 

Warnstreik am Dienstag: Diese Verkehrsbetriebe sind betroffen

Gestreikt wird bei folgenden Betrieben: Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main, Stadtwerke Gießen AG, Marburger Verkehrsgesellschaft, Kasseler Verkehrsgesellschaft, ESWE Verkehr. Für tausende Fahrgäste bedeutet das Einschränkungen. Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen im hessischen Nahverkehr. 

Laut ver.di will die Arbeitgeberseite an bestehenden tariflichen Zulagen sparen – und das sorgt für mächtig Ärger. ver.di-Verhandlungsführer Jochen Koppel kündigt an: Mit dem hessenweiten Streik wolle man klarstellen, dass tarifliche Standards nicht geopfert werden. Von der Arbeitgeberseite erwarte man bei der nächsten Verhandlungsrunde Einsicht.

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