Zurück in der Hölle Süd

TV Gelnhausen empfängt TSG Haßloch in der Hölle Süd – Kampf um die Aufstiegsrunde

Am Wochenende ist der TVG nach zwei Auswärtsspielen endlich zurück in der Hölle Süd. - Foto: TV Gelnhausen


Donnerstag, 26.02.2026
von Redaktion Kinzig News

GELNHAUSEN - Endlich wieder Heimspieltag in der Hölle Süd: Nach knapp einem Monat und zwei Auswärtspartien in Folge kehrt der TV Gelnhausen am Samstag ab 19.30 Uhr zurück in die Hölle Süd. Zum 22. Spieltag der 3. Handball-Liga Staffel Südwest empfangen die Barbarossastädter die TSG Haßloch. Das Gründungsmitglied der 2. Handball-Bundesliga spielt seit 2015 in der 3. Liga und belegt aktuell den 15. Tabellenplatz.

Für den TVG ist die Zielsetzung klar definiert: Die Mannschaft will sich keine Blöße geben und ihre starke Ausgangsposition im Rennen um die Qualifikation zur Aufstiegsrunde der 2. Bundesliga verteidigen. Mit 34:6 Punkten rangieren die Gelnhäuser derzeit auf Platz zwei hinter dem souveränen Spitzenreiter HG Saarlouis (38:4). Dieser zweite Tabellenplatz ist entscheidend für die Teilnahme an der Aufstiegsrunde.

Verletzungspech beim TVG: Wer kann spielen, wer fehlt?

Die personelle Lage bleibt jedoch angespannt. Weiterhin fehlen Akos Csaba (Kreuzbandriss), Leon David (Schulter-OP), Jannik Geisler (Schulterprobleme) und Alex Bechert (Ellenbogenverletzung). Hinter Henrik Müller und Benjamin Wörner steht aufgrund von Erkältungen ein dickes Fragezeichen, auch Jonathan Malolepszy und Silas Altwein sind angeschlagen. Cheftrainer Matthias Geiger erklärt: „Wir werden erst Ende der Woche sehen, wie sich das Ganze entwickelt.“

Trotz der klaren Tabellenkonstellation warnt Geiger davor, die Gäste zu unterschätzen. Haßloch steht zwar bei 6:36 Punkten, hat aber Anfang Februar mit einem überzeugenden 34:28-Erfolg gegen den Tabellendritten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen Stärke bewiesen.

Trainer warnt vor Nachlässigkeit: Konzentration von Beginn an gefragt

Erschwerend hinzu kommt, dass Haßloch auf Wiedergutmachung aus sein dürfte. Nach der deutlichen 18:40-Niederlage in der Vorwoche gegen Saarlouis trat mit Philip Rogawski bereits der zweite Cheftrainer in dieser Saison zurück, nachdem zuvor schon Leo Vuletic im September sein Amt niedergelegt hatte. 

„Haßloch ist eine erfahrene Truppe. Gerade aus dem Rückraum sind sie gefährlich“, betont Geiger. Für den TVG wird es darauf ankommen, von Beginn an mit hoher Konzentration zu agieren. „Wichtig ist, die Fehlerquote zu minimieren und das Spiel ohne größere Hänger über 60 Minuten durchzuziehen“, so Geiger.

Mit der Unterstützung der heimischen Fans im Rücken wollen die Gelnhäuser ihrer Favoritenrolle gerecht werden, die Punkte in der Barbarossastadt behalten und den nächsten wichtigen Schritt in Richtung Aufstiegsrunde machen. 

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