Obdachloser prügelt Passant mit Schlagstock ins Krankenhaus: Festnahme in Frankfurt
Donnerstag, 26.02.2026
von Redaktion Kinzig News
FRANKFURT AM MAIN - Knapp eine Woche nach einem gewaltsamen Übergriff in der Münchener Straße ist der Polizei Frankfurt der Zugriff gelungen: Beamte nahmen am Mittwochabend einen wohnsitzlosen Mann fest, der im Verdacht steht, sein Opfer am hellichten Tag mit einem Schlagstock niedergestreckt zu haben.
Die Tat ereignete sich bereits am Donnerstagnachmittag des 19. Februars gegen 15:00 Uhr. Inmitten des belebten Bahnhofsviertels näherte sich der Angreifer seinem Opfer unvermittelt und schlug mit einem Schlagstock gezielt auf dessen Kopf ein. Der Geschädigte erlitt durch die Wucht des Schlages eine stark blutende Platzwunde, während der Täter unmittelbar nach der Tat unerkannt in der Menge untertauchte.
Festnahme nach tagelanger Fahndung
Wie aus dem aktuellen Polizeibericht des Präsidiums Frankfurt hervorgeht, brachte ein entscheidender Zeugenhinweis den Durchbruch bei den Ermittlungen. Der Zeuge, der das Geschehen beobachtet hatte, konnte den Tatverdächtigen auf Lichtbildern identifizieren. Dies löste eine mehrtägige, intensive Fahndung im Bereich des Bahnhofsviertels aus, da der nun namentlich bekannte Mann über keinen festen Wohnsitz verfügte.
Die Hartnäckigkeit der Fahnder zahlte sich schließlich am gestrigen Mittwochabend aus. Polizeibeamte entdeckten den Gesuchten im Bahnhofsviertel und nahmen ihn vorläufig fest. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen polizeibekannten Mann, der nun unmittelbar für seine Taten zur Rechenschaft gezogen werden soll.
Hintergrund und Motiv weiter vollkommen unklar
Nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen ist beabsichtigt, den Mann noch am heutigen Donnerstag dem Haftrichter vorzuführen. Während der Beschuldigte auf seine richterliche Anhörung wartet, arbeiten die Ermittler der Frankfurter Polizei weiter an der Aufklärung des Falls.
Die genauen Hintergründe und das Motiv für den brutalen Angriff in der Münchener Straße sind derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Untersuchungen. (red)