Schulfrei auf unbestimmte Zeit für 1000 Schüler

Plötzliches Unterrichts-Aus in Frankfurt: Warum die Anni-Albers-Schule geschlossen bleibt

Schulschließung in Frankfurt. (Symbolfoto) - Foto: Pixabay/patricksommer


Freitag, 27.02.2026
von Redaktion Kinzig News

FRANKFURT AM MAIN - Ein massiver Schaden am Dach zwingt die Stadt Frankfurt zum Handeln: Rund 1000 Schülerinnen und Schüler der Anni-Albers-Schule müssen vorerst zu Hause bleiben, nachdem bei einer Routinebegehung bedenkliche Mängel an der Statik entdeckt wurden.

Der Schulbetrieb an der beruflichen Schule für Mode, Medien und Gestaltung kam am Mittwochmittag abrupt zum Erliegen. Während einer Begehung fielen Experten Schäden an der Dachkonstruktion auf, die eine sofortige Sperrung unumgänglich machten. Wie mehrere Medien berichten, konzentrieren sich die Probleme nach aktuellem Kenntnisstand auf einen spezifischen Gebäudeteil und nicht auf den gesamten Komplex. Dennoch hat der Vorfall weitreichende Konsequenzen für den Unterrichtsalltag im Frankfurter Stadtteil.

Rund 1000 Schüler von vorübergehender Schließung betroffen

Die Tragweite des Schadens wurde bereits kurz nach der Entdeckung deutlich, als ein Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort eintraf. Neben der Feuerwehr war auch das Technische Hilfswerk (THW) involviert, um die Sicherheit rund um das Gebäude zu gewährleisten. Zeitweise musste sogar eine direkt vor der Schule verlaufende Straßenbahnstrecke für den Verkehr gesperrt werden. 

Von den insgesamt 1300 Lernenden der Anni-Albers-Schule, die auf drei verschiedene Standorte verteilt sind, sind rund 1000 Personen von der aktuellen Schließung betroffen. Für die betroffenen Klassen wurde der Präsenzunterricht zunächst bis zum Ende der laufenden Woche komplett ausgesetzt. In den kommenden Tagen soll eine detaillierte Analyse klären, wie schwerwiegend die Mängel am Dach tatsächlich sind und welche Sofortmaßnahmen für eine Stabilisierung notwendig werden. 

Analyse des Ausmaßes und der Ausfallzeiten

Die Stadtverwaltung betont, dass mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet wird, um das Gebäude für die angehenden Gestalter und Medienexperten wieder zugänglich zu machen. Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber erklärte zum weiteren Vorgehen, dass man das Ziel verfolge, das Gebäude zeitnah wieder für den regulären Schulbetrieb zur Verfügung zu stellen. Die Sicherheit der Schüler und Lehrkräfte stehe dabei an oberster Stelle. 

Sobald die Ergebnisse der statischen Untersuchung vorliegen, will die Stadt über die langfristigen Perspektiven für den Standort informieren. Vorerst bleibt das Tor zur Schule jedoch verschlossen, während Statiker das Dach unter die Lupe nehmen. (red)

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