Nach Suff-Fahrt

Weilburg: 39-Jähriger legt Chaos-Flucht vor Polizei hin - dann wird es filmreif

Spektakuläre Verfolgungsjagd bei Weilburg. (Symbolfoto) - Foto: Polizei


Montag, 02.03.2026
von Redaktion Kinzig News

WEILBURG - Eine nächtliche Flucht vor der Polizei endete für einen 39-jährigen Autofahrer in Weilburg in einem Trümmerfeld: Nachdem der Mann zuvor eine Unfallstelle verlassen hatte, katapultierte sein Fahrzeug über einen Kreisverkehr und kam erst nach einer spektakulären Flugbahn zum Stehen.

Der Vorfall begann am frühen Sonntagmorgen gegen 0.55 Uhr, als Zeugen der Polizei eine Unfallflucht meldeten. Wie aus dem offiziellen Polizeibericht hervorgeht, hatte der Fahrer eines schwarzen Mercedes-Benz mit Aschaffenburger Kennzeichen in der Limburger Straße ein parkendes Auto gestreift und dabei einen hohen Sachschaden verursacht. Zwar stieg der Mann kurz aus, um den Schaden zu begutachten, setzte seine Fahrt dann jedoch ohne jegliche Absicherung der Unfallstelle fort.

Hochgeschwindigkeitsfahrt endet an einer Mauer

Die kurz darauf eingeleitete Fahndung führte die Beamten schnell auf die Spur des flüchtigen Wagens. Doch statt den Anweisungen zur Verkehrskontrolle Folge zu leisten, beschleunigte der Fahrer massiv und raste in Richtung Grävenwiesbach davon. Während der rasanten Flucht gefährdete der Aschaffenburger weitere Verkehrsteilnehmer durch riskante Überholmanöver auf der Frankfurter Straße. 

Im Bereich des Kreisverkehrs am Kubacher Weg verlor der Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen schoss geradeaus durch den Kreisel, hob ab und flog rund 30 Meter weit durch die Luft, bevor er auf der Fahrbahn aufschlug. Nach der Kollision mit einem schweren Blumenkübel und einem Mast stoppte erst eine Mauer das unkontrollierte Fahrzeug.

Schwere Vorwürfe gegen den 39-Jährigen

Die anschließende Kontrolle an der Unfallstelle offenbarte den Grund für das lebensgefährliche Verhalten: Der 39-jährige Aschaffenburger stand erheblich unter Alkoholeinfluss. Bei dem heftigen Aufprall zog sich der Mann glücklicherweise nur leichte Verletzungen zu, musste jedoch zur medizinischen Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.

Die Konsequenzen für den Fahrer sind gravierend. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen mehrerer Straftatbestände eingeleitet, darunter das unerlaubte Entfernen vom Unfallort, die Gefährdung des Straßenverkehrs sowie der Vorwurf eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Der bei der Unfallflucht und dem anschließenden Crash entstandene Sachschaden ist laut Polizei beträchtlich. (red)

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