Sicherer Schulweg trotz Vollsperrung: Main-Kinzig-Kreis setzt auf Extra-Busse
Freitag, 06.03.2026
von Redaktion Kinzig News
WÄCHTERSBACH/BAD SODEN-SALMÜNSTER - Zwischen Wächtersbach und Bad Soden-Salmünster sorgt ab nächstem Montag (9. März) eine Vollsperrung der Landesstraße 3216 für Chaos auf dem Schulweg. HessenMobil erneuert die Fahrbahn, die Sperrung soll voraussichtlich bis Ende Juni dauern.
Damit die Schülerinnen und Schüler trotzdem pünktlich zur Henry-Harnischfeger-Schule kommen, reagierte die KVG Main-Kinzig blitzschnell: Zusätzliche Busse und sogar gecharterte Reisebusse sollen den Schülerverkehr sichern. So bekommt jedes Kind einen Sitzplatz – trotz Umleitung über die A66, die ohne Sonderbusse eine Verzögerung von bis zu 50 Minuten bedeuten würde.
Sicherheitskonzept: Busse fahren maximal 80 km/h auf rechter Spur
Die Busse fahren nach einem ausgearbeiteten Sicherheitskonzept: maximal 80 km/h auf der rechten Spur. Morgens zur ersten Stunde und nach der sechsten Stunde sind die zusätzlichen Busse parallel zu den Linienbussen unterwegs.
Des Weiteren gibt es noch andere, wichtige Änderungen im Linienverkehr:
- Linie 86: Bedient Ersatzhaltestellen in Aufenau („Kindergarten“ und „Bamberger Straße“) und fährt dann über die Autobahn weiter.
- Linie 88S: Morgens endet der Bus aus Jossgrund und Flörsbachtal am Busbahnhof in Bad Orb; ein Gelenkbus plus Reisebus bringt die Schüler zur Schule. Nachmittags unterstützt ein Reisebus die Rückfahrt.
- Linie 74: Bedient in Aufenau „Festplatz“ und „Bamberger Straße“. Schillerstraße fällt aus. Verstärkung durch Reisebus zwischen Birstein und Bad Soden-Salmünster.
- Linie 65S: Kann Aufenau nicht bedienen; Schüler werden auf Linie 74 verwiesen. Reisebus steht morgens und nachmittags zur Verfügung.
- Linie 76S: Nur kleinere Anpassungen; Schüler werden gebeten, die RMV-Webseite für die genauen Zeiten zu prüfen.
Die KVG Main-Kinzig rät Fahrgästen dazu, mehr Zeit einzuplanen und sich vor Fahrtantritt über die aktuellen Fahrpläne zu informieren: RMV-Verbindungsauskunft. Die Verkehrsbetriebe bitten um Verständnis für die Einschränkungen – der Schulweg bleibt trotz Vollsperrung sicher.