Teil der Bande sitzt bereits in U-Haft

Schlag gegen Geldwäscher und Rauschgifthändler: Vermögenswerte in Millionenhöhe "eingefroren"

Unter anderem ist ein Mercedes beschlagnahmt worden. - Foto: Hessisches Landeskriminalamt


Dienstag, 10.03.2026

WIESBADEN - Millionenschlag am Montag gegen eine Drogen-Bande in Wiesbaden ...

Ermittlerinnen und Ermittler des Hessischen Landeskriminalamts (LKA) haben im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden Vermögenswerte im Wert von über 2,7 Millionen Euro "eingefroren".

Das Vermögen wird einem 44-jährigen Mann aus Wiesbaden zugerechnet, gegen den der dringende Verdacht besteht, dass er es durch kriminelle Geschäfte erworben hat. Der Beschuldigte sitzt bereits seit November vergangenen Jahres in Untersuchungshaft.

Ein Teil der Bande sitzt bereits in U-Haft


Den Sicherungsmaßnahmen waren umfangreiche Ermittlungen gegen den 44-Jährigen sowie neun weitere Beschuldigte aus dem Raum Wiesbaden vorangegangen. Fünf der Beschuldigten sitzen derzeit unter anderem wegen des Verdachts des bandenmäßigen Rauschgifthandels in Untersuchungshaft. Ermittlerinnen und Ermittler hatten bereits Ende vergangenen Jahres einen Vermögensarrest in Höhe von rund 31.000 Euro gegen den 44-Jährigen vollstreckt.

Ermittlungen und Auswertungen dauern an


"Jetzt ist es dank weiterführenden Auswertungen und Ermittlungen gelungen, Geldwäschehandlungen sowie unerlaubte Kreditgeschäfte des Mannes nachzuzeichnen. Der Vermögensarrest konnte dadurch massiv erweitert werden und umfasst nun auch mehrere Immobilien des 44-Jährigen. Zudem lag den Einsatzkräften ein Beschlagnahmebeschluss des Amtsgerichts Wiesbadens zur Einziehung zweier hochpreisiger Fahrzeuge des Mannes vor. Die Gesamtsumme des aktuellen Vermögensarrests beläuft sich damit nunmehr auf über 2,7 Millionen Euro", heißt es aus dem LKA.

Umgesetzt wurden die Maßnahmen zudem mit Unterstützung des Gemeinsamen Finanzermittlungszentrums (GFEZ). Die Ermittlungen und Auswertungen dauern an. (red)

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