Schwerer Unfall in Bruchköbel nimmt tragisches Ende: 55-Jährige stirbt im Krankenhaus
Freitag, 13.03.2026
von Redaktion Kinzig News
BRUCHKÖBEL - Zwei Tage nach dem schweren Verkehrsunfall auf der B45 bei Bruchköbel ist die beteiligte Autofahrerin im Krankenhaus verstorben. Die Polizei sucht nun dringend nach Zeugen, um den genauen Hergang des fatalen Zusammenstoßes zwischen den Abfahrten Bruchköbel und Roßdorf zu klären.
Das Unglück ereignete sich am späten Dienstagabend (10. März), als zwei Fahrzeuge auf der Bundesstraße 45 frontal ineinander krachten. Ein 27-jähriger Toyota-Fahrer war aus Richtung Bruchköbel kommend unterwegs, während ihm eine 55-jährige Frau in ihrem Hyundai entgegenkam. Zwischen den Anschlussstellen kam es aus bislang ungeklärter Ursache zur Kollision, die beide Fahrzeuge völlig zerstörte. Rettungskräfte mussten beim Eintreffen beide Personen aus ihren Wracks befreien, an denen jeweils Totalschaden entstanden war.
Staatsanwaltschaft schaltet Gutachter ein
Wie die Polizei sowie aktuelle Agenturmeldungen bestätigten, verlor die 55-jährige Frau am Donnerstag den Kampf gegen ihre schweren Verletzungen. Während sie unmittelbar nach der Rettung noch in eine umliegende Klinik gebracht worden war, verstarb sie dort an den Folgen des Unfalls. Auch der 27-jährige Unfallgegner erlitt schwere Verletzungen, über seinen aktuellen Zustand liegen derzeit keine weiteren Details vor.
Um die Dynamik dieses massiven Aufpralls zu verstehen, hat die Staatsanwaltschaft bereits kurz nach dem Vorfall einen Sachverständigen zur Klärung des Unfallhergangs beauftragt. Die polizeilichen Ermittlungen laufen auf Hochtouren, wobei beide Unfallwagen für weiterführende Untersuchungen sichergestellt wurden. Die Trümmerteile und die Wucht des Aufpralls machten zudem eine zeitweise Vollsperrung der Bundesstraße zwischen Bruchköbel und Roßdorf notwendig, um die Aufräumarbeiten und die Spurensicherung durchzuführen.
Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe
Bisher geben die Spuren vor Ort den Ermittlern noch Rätsel auf, warum die Fahrzeuge auf freier Strecke kollidierten. Die Polizei konzentriert sich nun verstärkt darauf, das Geschehen vor dem eigentlichen Aufprall zu rekonstruieren. Hierbei spielen technische Analysen der Fahrzeugwracks ebenso eine Rolle wie die Auswertung der Unfallstelle durch den Gutachter.
Trotz der bisherigen Untersuchungen ist die Polizei weiterhin auf Augenzeugen angewiesen, die den Unfall oder die Fahrweise der Beteiligten vor dem Zusammenstoß beobachtet haben. Hinweise aus der Bevölkerung könnten entscheidend sein, um die ungeklärten Ursachen dieser Tragödie zu beleuchten.
Zeugen werden gebeten, sich direkt mit der Polizeistation in Langenselbold unter der Rufnummer 06183/911550 in Verbindung zu setzen. (red)