So sollen graue Gärten in blühende Oasen verwandelt werden
Mittwoch, 18.03.2026
von Redaktion Kinzig News
HANAU - Die Stadt geht in die Offensive und macht beim bundesweiten Wettbewerb „abpflastern“ mit, und der Name ist Programm: Schluss mit grauen Steinwüsten, her mit blühenden Oasen! Ursprünglich aus den Niederlanden importiert, sorgt der Wettbewerb jetzt auch in Hanau für frischen Wind. Vom 21. März bis 31. Oktober heißt es: Aufreißen, auflockern, aufblühen!
Unter der Regie des Amtes für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz wagt Hanau den ersten großen Schritt – und nimmt Beton und Asphalt ins Visier. Ziel: Versiegelte Flächen knacken, damit wieder Leben sprießen kann. Denn weniger Pflaster bedeutet nicht nur mehr Grün, sondern auch kühlere Temperaturen in heißen Sommern und bessere Chancen für Regenwasser, im Boden zu versickern. Ganz nebenbei entstehen neue Rückzugsorte für Pflanzen, Tiere und gestresste Großstädter.
Bis zu 20.000 Euro Förderung
Besonders rund um das neue „Haus für Demokratie und Vielfalt“ am Kanaltorplatz und am Schillerplatz in Klein-Auheim soll sich bald zeigen, wie aus grauen Flächen grüne Hingucker werden. Und jetzt kommt der Clou: Mitmachen lohnt sich richtig! Bis zu 20.000 Euro Förderung winken für alle, die selbst Hand anlegen, egal ob im Vorgarten, auf dem Firmengelände oder am Vereinsheim. Ganze 75 Prozent der Kosten übernimmt das Land Hessen. Ob grüne Fassade oder blühendes Dach – alles ist möglich.
Unter dem Motto „Stadtwandel.natürlich“ ruft Hanau seine Bürger zum Mitmachen auf. Ein digitales Kataster zeigt sogar, wo sich das Entsiegeln besonders lohnt. Vor allem in Lamboy und im Nordwesten gibt’s extra Unterstützung.