Sinntal: Breitband Main-Kinzig startet Ausbau in den restlichen Ortsteilen
Montag, 30.03.2026
SINNTAL - Ganz Sinntal soll am Glasfaser-Netz hängen ...
Das ist das Ziel der Breitband Main-Kinzig GmbH mit ihrem Gigabit-Ausbau. Die erste Hälfte ist bereits geschafft, jetzt fiel beim symbolischen Spatenstich der Startschuss für die restlichen Ortsteile.
In Sinntal ist schon viel passiert, die Breitband Main-Kinzig GmbH hat bereits ausgebaut beziehungsweise befindet sich mitten im Bau in den Ortsteilen Altengronau, Breunings, Jossa, Mottgers, Neuengronau, Sannerz und Weiperz.
"Klares Bekenntnis zur Zukunft unserer Kommunen"
In Sinntal profitieren alle Ortsteile gleichermaßen vom Glasfaser-Ausbau, betonte Sinntals Bürgermeister Thomas Henfling: „Ausnahmslos jeder, der einen Anschluss möchte, hatte hier in Sinntal die Möglichkeit, sich auch einen zu bestellen. Darüber sind wir sehr glücklich, denn dieses Infrastrukturprojekt ist ungemein wichtig für alle Privatpersonen und Unternehmen in unserer Gemeinde.“
Nun stehen die Bauarbeiten in den restlichen Ortsteilen Sinntals an. Los geht es in Schwarzenfels, anschließend wird in dieser Reihenfolge ausgebaut: Oberzell-Ziegelhütte, Oberzell, Weichersbach, Sterbfritz und Züntersbach. Insgesamt liegen für gut 85 Prozent aller Gebäude in Sinntal Glasfaser-Bestellungen vor. „Das ist eine wirklich gute Quote“, sagte Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth.
Breitband-Aufsichtsratsvorsitzender Jannik Marquart unterstrich das: „Deutschlandweit bekommt kein anderes Glasfaser-Ausbauprojekt so großen Zuspruch. Das zeigt, wie wichtig dieses Vorhaben ist und wie richtig die Entscheidung war, den Ausbau mit unserer kreiseigenen Breitband Main-Kinzig GmbH selbst in die Hand zu nehmen.“
Mehr als 70 Kilometer Glasfaser werden verlegt
Insgesamt werden in Sinntal mehr als 70 Kilometer Glasfaser verlegt. Im Frühjahr 2027 sollen die Arbeiten in Sinntal vollständig abgeschlossen sein. Um den Ausbau kümmert sich das von der Breitband Main-Kinzig GmbH beauftragte Unternehmen Axians Rhön-Montage. Derzeit finden dafür die Hausbegehungen statt. Simone Roth: „Diese sind enorm wichtig, damit das Tiefbauunternehmen weiß, wo genau die Hauseigentümer das Glasfaser-Kabel in ihr Gebäude geführt haben wollen.“
Landrat Thorsten Stolz betonte, dass der kostenfreie Glasfaser-Ausbau vor allem für den ländlichen Raum einen enormen Mehrwert biete. „Denn hier bauen die Privatanbieter in der Regel nicht aus. Ohne den Einsatz der Breitband Main-Kinzig GmbH würden viele Orte vernachlässigt werden.“
Mehr als 70 Millionen Euro fließen ...
Besonders im Bergwinkel zeige sich dies: „Von den gut 270 Millionen Euro, die insgesamt in den Glasfaser-Ausbau investiert werden, fließen mehr als 70 Millionen Euro in die drei Kommunen Sinntal, Steinau an der Straße und Schlüchtern. Das ist ein ganz klares Bekenntnis zur Zukunft unserer Kommunen und eine Stärkung des Wohn- und Wirtschaftsstandorts.“
Der Glasfaser-Ausbau im Main-Kinzig-Kreis wird mit Fördergeldern von Bund und Land gestemmt. Auch der Kreis leistet einen Eigenanteil zu den Investitionen in die Verbesserung der Infrastruktur.
Abschließend sagte Bürgermeister Thomas Henfling: „Wir arbeiten seit dem ersten Tag vertrauensvoll und harmonisch mit der Breitband Main-Kinzig GmbH zusammen. Ich bin davon überzeugt, dass dies auch bis zum letzten Tag des Glasfaser-Ausbaus hier in Sinntal so sein wird. Ich freue mich sehr, dass es jetzt weitergeht.“ (red)