Hoffnung für Hündin Sabina? Tierheim Kassel sucht besondere Besitzer
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Mittwoch, 08.04.2026
von Redaktion Kinzig News
KASSEL - Hündin Sabina sucht in Kassel ein neues Zuhause. Das etwa drei Jahre alte Mischlingsmädchen wurde in Rumänien schwer verletzt auf der Straße gefunden, musste ein Vorderbein verlieren und lebt nun im Tierheim. Dort zeigt sie sich trotz ihres Handicaps freundlich, aufgeweckt und alltagstauglich.
Sabina hat bereits viel hinter sich. Nach Angaben des Tierheims Wau-Mau-Insel in Kassel stammt die Hündin aus dem rumänischen Brasov. Dort war sie schwer verletzt als Fundtier aufgenommen worden. Die Verletzung war so gravierend, dass nur noch eine Amputation blieb. Seitdem fehlt ihr das rechte Vorderbein.
Bremsen lässt sie das offenbar nicht. Im Tierheim wird Sabina als freundliche, lebensfrohe und aufgeschlossene Hündin beschrieben. Mit ihrem Alltag komme sie gut zurecht, auch mit anderen Hunden sei sie verträglich. Deshalb halten die Tierpfleger sogar ein Zuhause als Zweithund für denkbar.
Neues Zuhause sollte zu ihrem Handicap passen
Ganz ohne Anforderungen an das künftige Umfeld geht es aber nicht. Für Sabina wäre ein ebenerdiges oder behindertengerechtes Zuhause ideal. Treppen und glatte Böden sollten nach Möglichkeit vermieden werden, damit der Alltag für sie leichter bleibt.
Auch sportlich setzt ihr Handicap Grenzen. Für ausgedehnte, belastende Aktivitäten eignet sich die rund 50 Zentimeter große und etwa 20 Kilogramm schwere Hündin eher nicht. Spaziergänge und gemeinsame Ausflüge sind aber weiterhin möglich. Nach Angaben des Tierheims könnte dabei bei Bedarf auch ein sogenannter Hundejogger helfen.
Tierheim hofft auf passende Interessenten
Gesucht werden damit Menschen, die sich nicht vom fehlenden Bein abschrecken lassen, sondern auf den Charakter des Tieres schauen. Denn genau dort scheint Sabina ihre stärkste Seite zu haben: Sie gilt als fröhlich, freundlich und offen für ein neues Leben.
Wer sich für Sabina interessiert, kann sich direkt an die Wau-Mau-Insel in Kassel wenden. Das Tierheim nennt dafür telefonische Kontaktzeiten werktags sowie E-Mail und Webformular als Wege zur Anfrage. (red)