Männer und ihre Tiere: Berührende Schwarz-Weiß-Fotografien von Ruth Marcus in Hanau
Sonntag, 12.04.2026
von Redaktion Kinzig News
HANAU - Wer hätte gedacht, dass Männer so zärtlich sein können? Die Hanauer Fotografin Ruth Marcus nimmt Betrachter mit auf eine außergewöhnliche Reise in die Welt von Männern und ihren tierischen Begleitern. Ab Dienstag, 19. Mai, öffnet das Historische Museum Schloss Philippsruhe seine Türen für die Ausstellung „Männer und ihre Tiere“, die bis zum 18. Oktober zu sehen ist.
Über 80 großformatige Schwarz-Weiß-Aufnahmen zeigen intime Momente zwischen Mann und Tier – vom treuen Hund über die anschmiegsame Katze bis hin zu exotischeren Gefährten. Die Männer wirken entspannt, authentisch und völlig frei von Rollenklischees. Hier geht es um Nähe, Vertrauen und das echte Miteinander.
„Männer und ihre Tiere“ in Hanau: Fünf Sonntags-Führungen mit besonderen Einblicken
Die Idee zu der Serie entstand schon 2005 während der Arbeit an Marcus’ erstem Bildband „Hundeaugenblicke“. Sie bemerkte, wie sehr Männer sich auf ihre Tiere einlassen und diese Verbindung genießen. Aus Begegnungen im persönlichen Umfeld und zufälligen Treffen entstand schließlich die ganze Reihe, inklusive Persönlichkeiten wie dem verstorbenen Kulturpolitiker Hilmar Hoffmann und Comedian Henni Nachtsheim.
Die Ausstellung lädt aber nicht nur zum Schauen ein: Fünf Sonntagsführungen geben tiefe Einblicke in die Gedankenwelt der Fotografin und stellen Fragen nach Nähe, Sinn und menschlicher Existenz. Tiere als treue Begleiter: ein Spiegel für Emotionen und Zugehörigkeit zur Natur.
International bekannt: Künstlerin Ruth Marcus
Ruth Marcus, die nach ihrem Medizinstudium zunächst als Ärztin und Medizinjournalistin arbeitete, widmet sich seit 2005 voll der Fotografie. Ihre Werke wurden bereits national und international gezeigt, und auch Hanau kennt sie gut: Frühere Ausstellungen wie „Hundeaugenblicke“, „Katzen“ oder „August Gaul, Skulpturen – gesehen von Ruth Marcus“ begeisterten schon das Publikum.