Kundgebung am Frankfurter Flughafen während 100-Jahr-Feier geplant

Tarifkonflikt bei der Lufthansa spitzt sich zu: Kabinenpersonal streikt am Mittwoch und Donnerstag

Der Tarifkonflikt bei der Lufthansa spitzt sich zu: Am Mittwoch und Donnerstag stehen die Zeichen abermals auf Arbeitskampf ... - Archivfoto/Symboldbild: KN/Tobias Rehbein


Dienstag, 14.04.2026

FRANKFURT AM MAIN / DEUTSCHLAND - Der Tarifkonflikt bei der Lufthansa spitzt sich zu ...

Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hat das Kabinenpersonal der Lufthansa abermals zum Streik aufgerufen. Der Arbeitskampf beginnt am Mittwoch, 15. April, um 0:01 Uhr und endet am Donnerstag, 16. April, um 23:59 Uhr. Bestreikt werden alle Abflüge der Deutschen Lufthansa AG von den Flughäfen Frankfurt und München. 

Zudem werden laut Gewerkschaft "alle Abflüge der Lufthansa CityLine von den Flughäfen Frankfurt, München, Hamburg, Bremen, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Berlin und Hannover betreikt".  

"Weiterhin festgefahrene Tarifauseinandersetzung" 


Hintergrund sei laut UFO die weiterhin festgefahrene Auseinandersetzung um einen neuen Manteltarifvertrag:  "Wir haben es hier mit einer Arbeitgeberseite zu tun, die sich in einer Hardliner-Position eingerichtet hat, während sie unentwegt verkündet, 'jederzeit verhandlungsbereit' zu sein", sagt Harry Jaeger, Leiter Tarifpolitik und Verhandlungsführer der UFO.

Kundgebung am Flughafen Frankfurt während 100-Jahr-Feier geplant


Ein zentraler Bestandteil der kommenden Arbeitskampfmaßnahmen sei eine Kundgebung in Frankfurt am Mittwoch im Umfeld der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Lufthansa sowie der Eröffnung des neuen Besucherzentrums.

"Es gibt kaum einen passenderen Ort, um deutlich zu machen, worum es hier wirklich geht", erklärt Joachim Vázquez Bürger, Vorsitzender der UFO.

"Wenn sich das Management gemeinsam mit der Bundespolitik für 100 Jahre Lufthansa feiert, dann werden wir genau dort sichtbar machen, unter welchen Bedingungen die Arbeitgeberseite funktioniert – und auf wessen Rücken aktuelle Entscheidungen ausgetragen werden." (red/sh)

Archivfoto/Symboldbild: KN/Tobias Rehbein

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