Ermittlungen laufen

Große Trauer in der Fußballwelt: Ex-Bundesliga-Star stirbt nach Horror-Crash mit Zug

Ex-Bundesliga-Star stirbt nach Unfall. (Symbolfoto) - Foto: Pixabay/garten-gg


Freitag, 17.04.2026
von Redaktion Kinzig News

NUßDORF AM HAUNSBERG/ÖSTERREICH - Der frühere Bundesliga-Torhüter Alexander Manninger ist im Alter von 48 Jahren bei einem Verkehrsunfall in Österreich gestorben. Der Ex-Profi wurde nach Angaben österreichischer Medien und unter Verweis auf Polizeiangaben an einem unbeschrankten Bahnübergang von einer Lokalbahn erfasst. Während die Ermittlungen zur Ursache laufen, melden sich frühere Weggefährten mit bewegenden Worten zu Wort.

Der Unfall ereignete sich am Donnerstagmorgen gegen 8.20 Uhr kurz nach der Haltestelle Pabing im Bezirk Salzburg-Umgebung. Manninger wurde laut t-online aus seinem Auto befreit, Ersthelfer leisteten sofort Hilfe, auch ein Defibrillator kam zum Einsatz. Trotzdem starb der ehemalige Torwart noch an der Unfallstelle.

Wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte, ist bislang unklar. Die Staatsanwaltschaft ließ einen Gutachter einsetzen, der den Unfallhergang rekonstruieren soll. Dabei sollen auch die elektronischen Fahrzeugdaten ausgewertet werden, um das Fahrverhalten genauer nachvollziehen zu können.

Große Karriere in Bundesliga und Europa

Manninger begann seine Profikarriere 1994 bei Austria Salzburg. Später spielte er unter anderem für Arsenal, die AC Florenz, Juventus Turin, den FC Augsburg und den FC Liverpool. Für Österreich lief er 34-mal im Nationalteam auf, 2017 beendete er seine Karriere.

Vor allem in Deutschland war der Österreicher vielen Fans noch aus seiner Zeit beim FC Augsburg präsent. International hinterließ er aber ebenfalls Spuren – besonders bei Juventus Turin, wo er mit Gianluigi Buffon zusammenspielte und in der Saison 2011/12 italienischer Meister wurde.

Buffon erinnert an den Menschen hinter dem Fußballer

Besonders persönliche Worte kamen nun von Buffon. Der frühere Weltmeister verabschiedete sich auf Instagram von seinem Ex-Teamkollegen und schrieb: „Lieber Alex, jedes Wort ist überflüssig.“ Er würdigte Manninger nicht nur als Freund, sondern vor allem als Menschen, den er immer bewundert habe.

Buffon hob dabei vor allem Manningers Haltung abseits des Fußballgeschäfts hervor. Er schrieb, Manninger habe sich bewusst von der „Sucht nach der Welt des Fußballs“ unabhängig gemacht und sein Glück in einfachen Dingen gesucht – in der Natur, beim Angeln, in der Familie und in einem gesunden Leben.

Noch deutlicher wurde Buffon mit einem weiteren Gedanken: In einer Welt, die oft von Karrierismus und schnellem Geld geprägt sei, habe Manninger immer seine Freiheit verteidigt und sich seine aufrechte Haltung bewahrt. Genau das macht den Nachruf so besonders, weil er den Fokus weniger auf Titel und Spiele legt als auf den Charakter des früheren Torhüters.

Auch frühere Klubs und Weggefährten reagieren betroffen

Austria Salzburg reagierte bereits kurz nach Bekanntwerden des Todes mit Bestürzung. Der Verein schrieb auf Instagram, Manninger sei nicht nur Teil der Austria-Familie gewesen, sondern ein Mensch, der „auf und neben dem Platz“ Spuren hinterlassen habe.

Auch der frühere Augsburg-Torwart Marvin Hitz meldete sich laut stern auf Instagram zu Wort. Er schrieb: „Vielen Dank für alles, Alex. Was du uns mitgegeben hast, bleibt für immer. Du wirst immer in unseren Erinnerungen bleiben. Ruhe in Frieden.“

Damit bleibt von Manninger nicht nur die Erinnerung an einen Torhüter mit großer internationaler Laufbahn. Die Reaktionen nach seinem Tod zeigen vor allem, wie hoch das Ansehen war, das er sich bei früheren Mitspielern und Vereinen auch jenseits des Platzes erarbeitet hatte. (red)

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