Andy Borg verzaubert Bad Orb mit Konzert-Marathon - samt großer Überraschung
Freitag, 17.04.2026
von Redaktion Kinzig News
BAD ORB - Andy Borg hat in der Bad Orber Konzerthalle einmal mehr bewiesen, warum er für viele Schlagerfans weit mehr ist als nur Moderator und Sänger. Der 65-Jährige präsentierte sich am Sonntag als nahbarer Entertainer, der sein Publikum nicht nur mit bekannten Liedern, sondern auch mit viel Witz und direktem Draht zu den Gästen durch einen mehr als dreistündigen Nachmittag führte.
Unterstützt wurde Borg von Patrick Lindner und Chris Andrews. Gemeinsam sorgten die drei Künstler vor knapp 900 Besuchern für eine Mischung aus Nostalgie, Mitsingmomenten und kleinen Überraschungen. Selbst im Publikum gab es prominenten Besuch: US-Sängerin Peggy March verfolgte die Show gemeinsam mit ihrer Managerin aus dem Saal.
Publikum singt vom ersten Takt an mit
Das Konzept des Nachmittags orientierte sich an der bekannten Fernsehsendung „Schlager-Spaß mit Andy Borg“. Schon beim Auftakt mit dem Lied „Beim Andy“ war klar, dass das Publikum in Bad Orb nicht bloß zuhören wollte. Vom ersten Takt an wurde mitgeklatscht und mitgesungen.
Borg nutzte diese Stimmung sofort für seine gewohnt lockere Moderation. Er scherzte mit den Gästen, griff persönliche Geschichten aus dem Publikum auf und machte deutlich, dass gerade diese Nähe für den Reiz seiner Auftritte sorgt. Für Geburtstagskinder und Ehepaare im Saal gab es sogar die passenden Lieder gleich dazu.
Viel Humor und viel Nähe
Zwischen den musikalischen Blöcken setzte Borg immer wieder auf Humor. Da wurde für einen verspäteten Besucher der Veranstaltungsbeginn im Schnelldurchlauf nachgespielt, da wurde über die Nebelmaschine und eine angebliche „Mikrofon-Stativ-Plantage“ des Technikers gewitzelt.
Gerade diese Mischung aus Schlagershow und fast familiärer Atmosphäre kam beim Publikum sichtbar an. Borg selbst lobte die Gäste am Ende ausdrücklich: „Ich hab nur gesungen, aber ihr habt die Stimmung gemacht.“
Patrick Lindner überrascht mit neuem Lied
Für einen besonderen Moment sorgte Patrick Lindner. Der Sänger animierte das Publikum zwar bei bekannten Titeln wie „Gefühl ist eine Achterbahn“, „Ich liebe all deine Farben“ und „Genau du“ zum Mitsingen, hatte aber auch Neues im Gepäck.
Mit „Wenn der Wahnsinn will“ stellte Lindner ein bislang unveröffentlichtes Lied vor, das erst am 15. Mai erscheinen soll. In Bad Orb bekam der Titel bereits viel Zuspruch. Lindner dankte seinen Fans zudem für jahrzehntelange Treue und sprach von einer Atmosphäre hinter der Bühne, die sich „manchmal wie Klassentreffen“ anfühle.
Chris Andrews liefert weitere Höhepunkte
Auch Chris Andrews sorgte für viel Applaus. Der britisch-deutsche Sänger brachte mit seinem englischen Akzent und Klassikern wie „Yesterday Man“ und „Pretty Belinda“ zusätzlich internationales Flair auf die Bühne.
Gemeinsam mit seiner Frau Alexandra sang er zudem „All I Have to Do Is Dream“. Damit setzte Andrews einen weiteren Akzent in einem Programm, das ohnehin stark von Abwechslung lebte.
Zugaben, Stehbeifall und Wiedersehen 2027
Zum Ende des Nachmittags gab es noch einmal die großen Mitsingmomente. Mit „Adios Amor“, „Arrivederci Claire“ und „Aber dich gibt’s nur einmal für mich“ verabschiedeten sich die Künstler unter großem Applaus und Stehbeifall.
Für die Fans in Bad Orb steht zudem schon fest, wann es ein Wiedersehen gibt: Andy Borg soll am 28. April 2027 erneut in der Kurstadt auftreten. Die Tickets dafür sollen in wenigen Tagen in den Verkauf gehen. (red)