Problem für Umwelt und Gesundheit

Was für eine Sauerei! Maintaler angeekelt von Hundehaufen in Pflanzbeeten

Hundekot in Blumen- und Pflanzbeeten sowie Grünanlagen bedeutet ein Gesundheitsrisiko und ist schädlich für die Pflanzen. - Foto: Stadt Maintal


Donnerstag, 23.04.2026

MAINTAL - Hundehaufen in Pflanzbeeten verärgern die Maintaler in jüngerer Zeit vermehrt ...

"Es wird bunt in der Natur und den städtischen Grünanlagen und Pflanzbeeten: Doch mitunter verfliegt die Freude über die liebevoll arrangierten Flächen bei genauerem Hinsehen. Denn zwischen bunten Blüten und jungen Trieben liegt leider allzu oft Hundekot. Ein Problem nicht nur für das Stadtbild, sondern vor allem für die Umwelt und die Gesundheit", heißt es aus dem Maintaler Rathaus.

Problem für Umwelt und Gesundheit


In den vergangenen Jahren hätten die Gärtner des städtischen Eigenbetriebs Betriebshof eine deutliche Zunahme bei der Verunreinigung durch Hundekot auf öffentlichen Flächen beobachtet. Betroffen seien nicht nur Gehwege, sondern zunehmend auch Grün- und Pflanzbeete, die durch den Betriebshof mit großem Aufwand gepflegt werden.

"Hundekot in Blumen- und Pflanzbeeten hat weitreichende Auswirkungen. Die Hinterlassenschaften enthalten hohe Konzentrationen an Nährstoffen, die in dieser Intensität für viele Pflanzen schädlich sind. Darüber hinaus ist Hundekot für Insekten, Kleintiere und Bodenorganismen problematisch. Denn Krankheitserreger und Parasiten können sich leicht verbreiten. Dies gefährdet auch die Gesundheit der Mitarbeitenden des Betriebshofs. Bei Pflegearbeiten kommen sie in direkten Kontakt mit verunreinigten Flächen. Trotz Schutzmaßnahmen bedeutet dies ein erhöhtes gesundheitliches Risiko im Arbeitsalltag", teilt die Stadt mit.

"Hinterlassenschaften unverzüglich beseitigen"


Die Stadt erinnert daher aller Hundehalter daran, die Hinterlassenschaften ihrer Tiere "unverzüglich zu beseitigen". Entsprechende Hundekotbeutel seien an zahlreichen Spendern kostenlos verfügbar. Die Entsorgung könne über öffentliche Abfallbehälter oder die heimische Restmülltonne erfolgen.

"Jedes Beet wurde mit viel Mühe und Aufmerksamkeit angelegt. Es sind nicht nur hübsche Farben und Formen, sondern kleine Rückzugsorte sowohl für die Bürger als auch für Insekten und andere Kleinstlebewesen. Hundekot hat dort nichts zu suchen", unterstreicht Betriebshofleiterin Alessa Reichert. (red)

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