Ehrgeiziges Sportprogramm geplant

MSC Neuenhasslau-Rodenbach startet mit Vollgas in die neue Saison durch

Wie im letzten Jahr hat der MSC zwei Großveranstaltungen auf den Kalender gesetzt ... - Fotos: MSC Neuenhasslau-Rodenbach


Dienstag, 28.04.2026

HASSELROTH - Noch ist die Motorsportsaison 2026 nicht gestartet. Doch beim Motorsportclub (MSC) Neuenhasslau-Rodenbach kreisen schon Bagger, Baugeräte und Elektromotorräder für Jugendliche.
 
Wie im letzten Jahr, hat der MSC zwei Großveranstaltungen auf den Kalender gesetzt: Die Saison startet am Samstag, 16. Mai, mit dem "HEMÜ Vier-Stunden-Mofarennen" auf dem Kinzigtalring am Ortsrand von Hasselroth-Neuenhaßlau.

Vier-Stunden-Mofarennen am 16. Mai


Es werden 20 bis 30 Teams in sieben Klassen erwartet, die auf ihren fast historischen Kreidler, Zündapp und Co. sowie auf Rollern vier lange Stunden um den Tagessieg und Punkte zur Jahreswertung kämpfen. Die Zuschauer und Zuschauerinnen (Eintritt: 5 Euro) werden von den Mitgliedern des MSC persönlich bewirtet.

In den Rennpausen präsentiert sich die 2025 gegründete Jugendgruppe des Vereins, die seit April wieder jeden Dienstag auf dem Pachtgelände des Vereins trainiert, erstmals der Öffentlichkeit. Die Jungs und Mädchen ab sechs Jahren drehen auf der Rennstrecke zwischen den Mofa-Läufen auf den vereinseigenen Elektromotorrädern ihre Runden.

Grasbahnrennen am 22. und 23. August


Die Hauptveranstaltung des Motorsportclubs ist, wie jedes Jahr, das "HEMÜ DMV-Grasbahnrennen" - diesmal am 22. und 23. August. Nach dem bewährten Konzept starten über zwei Tage Solomotorräder, Seitenwagen, Quads, Speedkarts, eine Oldieklasse und erstmals auch Oldie-Gespanne. Von Samstagmittag bis Sonntagabend erwartet die Zuschauer ein vollgepacktes Programm mit Renn-Action im Minuten-Takt.

Zusätzlich wird der MSC in diesem Jahr am 12. September einen offenen Trainingstag durchführen, der für die Vereinsfahrer, aber auch für Aktive und Jugendliche anderer Vereine offen ist.

Es wartet noch viel Arbeit auf die Vereinsmitglieder


Bevor es losgeht, kommt noch viel Arbeit auf die Vereinsmitglieder zu: Derzeit wird die Grasbahn erneuert, um den Startern im August eine perfekte Rennstrecke anzubieten. Parallel dazu beginnen die Arbeiten an der Sicherheitsbarriere, die vor der fälligen Streckenabnahme des Dachverbandes DMSB alle Sicherheitsanforderungen erfüllen muss. Erstmals in der langen Geschichte des MSC wird für das Grasbahnrennen ein sogenannter Airfence installiert, eine Anreihung von Luftkissen in den Kurven, die bei eventuellen Stürzen der Fahrer die Verletzungsgefahr erheblich reduzieren.

"Den Airfence bekommen wir dankenswerterweise von unserem befreundeten Verein MSC Melsungen geliehen. Obwohl das Projekt mit Kosten verbunden ist, nehmen wir das in Kauf, weil die Sicherheit der Rennfahrer für uns höchste Priorität hat", erklärt MSC-Vorsitzender Thomas Schiffner. (red)

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