Hauptbahnhof Hanau: Personenunterführung erstrahlt in neuem Glanz
Dienstag, 12.05.2026
HANAU - Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) hat am Hauptbahnhof Hanau die beiden südlichen Mittelbahnsteige erneuert und die Personenunterführung für die Fahrgäste modernisiert. Gemeinsam mit den Projektpartnern, dem Land Hessen, der Stadt Hanau und dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), wurden insgesamt rund 22,2 Millionen Euro investiert.
Erneuerung der Decken-, Boden- und Wandbeläge
Die Personenunterführung wurde in diesem Rahmen für rund 5,6 Millionen Euro vollständig neugestaltet: Neben der Modernisierung der Beleuchtungs- und Beschallungsanlage sorgen besonders die Erneuerung der Decken-, Boden- und Wandflächen sowie eine künstlerische Wandgestaltung mit Fliesenkonzept und hinterleuchteten Glaspaneelen mit Motiven aus Hanau für ein deutlich aufgewertetes Erscheinungsbild.
Letzteres wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der Stadt Hanau, zwei Absolventinnen der Brüder Grimm Berufsakademie, der Akademieleitung, einem Kommunikationsbüro und der Deutschen Bahn aufwendig beplant. Die Beleuchtungs- und Beschallungsanlage wurde ebenfalls modernisiert.
Symbolischer Akt
Ismail Ertug, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land Hessen, Ines Fröhlich, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, André Kavai, Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbundes, und Isabelle Hemsley, Stadträtin der Stadt Hanau machten sich am Dienstag gemeinsam ein Bild vor Ort und weihten die modernisierte Personenunterführung symbolisch ein.
Isabelle Hemsley: "Die Neugestaltung des Hauptbahnhofareals ist unser nächstes städtebauliches Großprojekt, an dessen Ende ein modernes Entree mit einer deutlich verbesserten Aufenthaltsqualität steht, das zu einer Großstadt wie Hanau passt. Die neue Personenunterführung auf dem Gelände der DB ist insbesondere mit Blick auf die Barrierefreiheit ein wichtiger und notwendiger Schritt in diese Richtung."
Allen Beteiligten müsse jedoch klar sein, dass dies erst der Anfang der Entwicklung sei, "die wir als politisch Verantwortliche der Stadt auch zukünftig eng begleiten werden". (red)
