Darum entpuppt sich Bad Soden-Salmünster als Stadt der Naturbäder
Mittwoch, 20.05.2026
BAD SODEN-SALMÜNSTER - In Bad Soden-Salmünster geht es bei den Naturbad-Projekten weiter voran ...
Während das Naturbad Mernes am Samstag, 30. Mai, in die diesjährige Badesaison startet, ist auch beim künftigen Naturbad Bad Soden-Salmünster ein wichtiger Meilenstein erreicht: In dieser Woche wurde der Bauantrag für das Projekt eingereicht.
Gemeinsam an einem Strang ziehen
„Das Naturbad Mernes ist ein gutes Beispiel dafür, was möglich ist, wenn Stadt, Verein, Bürgerschaft und Unterstützer gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Mein besonderer Dank gilt dem Schwimmbadverein Mernes und allen Helferinnen und Helfern, die auch in diesem Jahr wieder mit großem ehrenamtlichem Einsatz dazu beigetragen haben, das Bad für die neue Saison vorzubereiten“, erklärt Bürgermeister Dominik Brasch.
Das Naturbad Mernes öffnet außerhalb der Sommerferien täglich von 13:00 bis 19:00 Uhr. In den Sommerferien ist das Bad täglich von 11:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. An Tagen mit unsicherer Wetterlage wird rechtzeitig über den Google-Eintrag des Naturbades sowie über die bekannten Informationskanäle, etwa WhatsApp-Gruppen, bekanntgegeben, ob das Bad geöffnet hat.

Bauantrag eingereicht
Auch beim Naturbad Bad Soden-Salmünster nimmt das Projekt weiter
Gestalt an. Nach intensiver Planungsphase wurde nun der Bauantrag
gestellt. In den kommenden Tagen folgen im Bestandsbad noch letzte
Betonschnitte als Teil der bereits beauftragten Abbruchmaßnahmen. Im
Anschluss werden das Betonmaterial gebrochen und die Schuttmassen
abtransportiert.
Die intensive Planungsphase wurde genutzt, um offene Fragen zur Ausstattung, zur technischen Umsetzung und zur Einbindung in den bestehenden Standort sorgfältig zu klären. Die Kurkommission hat sich in diesem Zusammenhang unter anderem mit den künftigen Angeboten, wie einem Sprungfelsen, einem Spraypark, den Bereichen für Kinder und Familien, sowie der Anordnung der Technik im Bad befasst. Gemeinsam mit dem Magistrat und der Betriebsleitung des Kurbetriebes wurde festgelegt, welche Bestandteile das zukünftige Bad prägen sollen.
Fördergelder fließen
Im Zuge der fortgeschriebenen Planung und
der aktualisierten Kostenansätze konnte zudem eine weitere
Bundesförderung in Höhe von rund 70.000 Euro gesichert werden. „Das
zeigt, dass sich eine sorgfältige Planung auch finanziell auszahlen
kann. Jeder zusätzliche Förder-Euro hilft uns dabei, dieses wichtige
Projekt für die Stadt verantwortungsvoll umzusetzen“, erklärt Brasch.
„Unser Ziel ist ein Bad, das zu Bad Soden-Salmünster passt: naturnah, familienfreundlich, wirtschaftlich verantwortbar und mit einer hohen Aufenthaltsqualität. Am Ende zählt, dass die Lösung dauerhaft trägt und das künftige Bad für möglichst viele Menschen attraktiv wird“, so der Rathauschef abschließend. (red)