LANGENSELBOLD

Staatssekretär Michael Bußer übergibt 55.000 Euro Förderzuschuss für Freibad

Das Geld soll in Pumpen, Warmwasser und Dachsanierung des Langenselbolder Freibads fließen. - Foto: Gelnhäuser Neue Zeitung


Donnerstag, 16.01.2020

Staatssekretär Michael Bußer hat am Dienstag einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 55.000 Euro aus dem Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramm (SWIM) der Hessischen Landesregierung und als Symbol für den Verwendungszweck einen Rettungsring an den Langenselbolder Bürgermeister Jörg Muth überreicht. „Immer weniger Kinder können schwimmen. Dadurch steigt die Gefahr von Badeunfällen. Die Hessische Landesregierung ist bestrebt, Vereinen und dem Schulsport bessere Möglichkeiten zu bieten, Kinder und Jugendliche an den Schwimmsport heranzuführen“, führte Staatssekretär Michael Bußer während der Scheckübergabe in Langenselbold aus.

Die Mittel sind für Umbau- und Sanierungsarbeiten des zu Beginn der 60er-Jahre gebauten und eröffneten Langenselbolder Freibades bestimmt. Das Freibad wurde bereits in den 90er-Jahren mit einem finanziellen Aufwand in Höhe von sieben Millionen Deutsche Mark vonseiten der Stadt Langenselbold renoviert und saniert. Damals installierte man eine Stahlwanne und ermöglichte die Warmwasserzuführung in die Schwimmbecken. 

„Die 55.000 Euro aus dem SWIM-Programm werden helfen, die Warmwassereinspeisung durch Sonnenenergie zu steigern, regelbare Hochleistungspumpen einzubauen und die dringend notwendige Dachsanierung durchzuführen“, bedankt sich Muth im Namen der Stadtverwaltung für die Zuwendung des Landes Hessen. Die Stadt Langenselbold wird zudem 100.000 Euro in die Erhaltung der Attraktivität des Freibades investieren. Zu den Investitionsmaßnahmen gehören die behindertengerechte Umgestaltung des Ein- und Ausgangsbereiches sowie die Sanierung des Umkleide- und Kleinkind-Bereiches. „Die Landesregierung ist sich einig, dass die Mittel aus dem Förderprogramm sinnvoll investiert sind, denn der Sport ist der größte, jedoch am meisten unterschätzte ­Integrationsfaktor in unserer Gesellschaft“, stellte Bußer fest. (Gelnhäuser Neue Zeitung) +++

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