Todesfalle Weidezaun!

Gemeinde schlägt Alarm wegen leidender Wildtiere

Positives Beispiel: Mobile Weidezäune werden nur bei tatsächlicher Nutzung eingesetzt und anschließend wieder entfernt – so lassen sich Gefahren für Wildtiere vermeiden. Die Pfosten stellen dabei in der Regel keine Gefahr dar und können stehen bleibe - Foto: Gemeinde Biebergemünd


Freitag, 22.05.2026
von Redaktion Kinzig News

BIEBERGEMÜND - Dramatische Warnung aus Biebergemünd: Liegen gelassene Weidezäune werden immer häufiger zur tödlichen Falle für Wildtiere! Bürgermeister Matthias Schmitt, Jagdpächter Maarten Fijnaut und das Umweltamt des Main-Kinzig-Kreises haben bei einer erneuten Kontrollfahrt alarmierende Zustände entdeckt.

Besonders schlimm: Immer wieder verfangen sich Rehe und andere Tiere in alten Drahtzäunen und können sich nicht mehr selbst befreien. Für viele endet das qualvoll.

Weitere Maßnahmen geplant

„Wir sehen hier leider keine Einzelfälle mehr“, warnt Jagdpächter Maarten Fijnaut deutlich. Vor allem mobile Weidezäune würden oft monatelang im Gelände stehen bleiben, obwohl sie längst nicht mehr genutzt werden. Eigentlich müssten diese nach der Beweidung wieder abgebaut werden.

Die Gemeinde sieht zwar erste Verbesserungen, doch das Problem bleibt groß. Bürgermeister Matthias Schmitt kündigt deshalb weitere Maßnahmen an. Grundstückseigentümer seien bereits angeschrieben worden, künftig sollen problematische Zäune zusätzlich dokumentiert werden.

Auch das Umweltamt schlägt Alarm. Das Problem gebe es längst nicht nur in Biebergemünd, sondern auch in vielen anderen Kommunen. Sogar strengere Regeln durch das Land Hessen stehen im Raum.

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