Straßenbeleuchtung modernisiert

Wächtersbach und Hasselroth stellen Straßenbeleuchtung auf LED um

Vertreter der Kreiswerke Main-Kinzig sowie der Kommunen Wächtersbach und Hasselroth stellten die Zusammenarbeit zur Modernisierung der Straßenbeleuchtung vor. - Foto: Kreiswerke Main-Kinzig


Samstag, 23.05.2026
von Redaktion Kinzig News

MAIN-KINZIG-KREIS - Die Stadt Wächtersbach und die Gemeinde Hasselroth haben ihre Straßenbeleuchtung an die Kreiswerke Main-Kinzig übertragen. Zum 1. April gingen nach Angaben des Unternehmens rund 2.400 Lichtpunkte in den Besitz des regionalen Energie- und Infrastrukturdienstleisters über.

Betroffen sind etwa 1.520 Straßenlampen in Wächtersbach und rund 880 in Hasselroth. Gleichzeitig startet die schrittweise Umrüstung auf LED-Technik. Die Arbeiten sollen bis 2027 abgeschlossen werden.

Weniger Stromverbrauch und neue Technik

Die Kreiswerke übernehmen künftig Betrieb, Wartung, Reparaturen und Stromlieferung für die Straßenbeleuchtung in beiden Kommunen. Auch die Planung der LED-Umrüstung und die Beantragung möglicher Fördermittel gehören laut Unternehmen zum Vertrag.

Nach Angaben der Kreiswerke sollen die neuen LED-Leuchten den Stromverbrauch um mehr als 60 Prozent senken. Zudem sollen sie weniger CO₂ verursachen und die Lichtverschmutzung reduzieren. Die Technik sei außerdem für spätere digitale Funktionen wie adaptive Lichtsteuerung vorbereitet. Bereits nach der Übernahme seien erste LED-Leuchten installiert worden.

Neues Portal für Störungsmeldungen

Zeitgleich mit dem Vertragsstart wurde ein digitales Meldeportal freigeschaltet. Bürgerinnen und Bürger können dort Defekte oder Ausfälle bei der Straßenbeleuchtung direkt melden. Die Hinweise werden laut Kreiswerken unmittelbar an den Energieversorger weitergeleitet.

In Wächtersbach soll die neue Beleuchtung zudem an den historischen Charakter der Altstadt angepasst werden. Bürgermeister Andreas Weiher erklärte, moderne Technik müsse mit dem Stadtbild vereinbar bleiben.

Auch Hasselroths Bürgermeister Matthias Pfeifer sieht in der Zusammenarbeit nach Angaben der Kreiswerke vor allem Vorteile bei Planungssicherheit und Betreuung der Infrastruktur. Die Kreiswerke bezeichnen die Projekte als langfristige Partnerschaften mit den Kommunen im Main-Kinzig-Kreis.

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