Lieblos, Sterbfritz und Co.: Diese Ortsnamen in Südosthessen sind zum Staunen
Sonntag, 31.05.2026
von Redaktion Kinzig News
MAIN-KINZIG-KREIS - Wer durch Südosthessen fährt, muss beim Anblick so mancher Ortsschilder sicherlich schmunzeln. Zwischen dem Main-Kinzig-Kreis, Fulda und Hersfeld-Rotenburg verstecken sich nämlich Orte, die selbst bei Einheimischen für Lacher sorgen.
Besonders bekannt im Main-Kinzig-Kreis ist der Ort Lieblos, ein Ortsteil von Gründau. Ganz in der Nähe liegen Linsengericht – inklusive des Ortsteils Eidengesäß – sowie Freigericht. Richtig schräg wird es im Sinntal. Dort liegt der Ort Sterbfritz. Trotz Namens sind die etwa 2000 Einwohner lebendig unterwegs.
Preußisch-Bösgesäß und Hessisch-Bösgesäß – nur 100 Meter auseinander
Auch Ronneburg sammelt skurrile Ortsnamen. Zur Gemeinde gehören unter anderem Altwiedermus, Neuwiedermuß und Hüttengesäß. Die unterschiedliche Schreibweise entstand übrigens durch politische Zuordnungen im 19. Jahrhundert.
Der absolute Höhepunkt wartet aber erst noch: Bösgesäß und Böß-Gesäß. Ja, beide Orte existieren wirklich – und sie liegen nur rund 100 Meter voneinander entfernt. Damit es nicht zu Verwechslungen kommt, heißen sie im Alltag oft Preußisch-Bösgesäß und Hessisch-Bösgesäß.
Und wer denkt, verrückter geht es nicht mehr, sollte einen Blick nach Birstein werfen. Dort sorgen Ortsteile wie Mauswinkel, Wettges, Wüstwillenroth oder Oberstoppach garantiert für doppelte Blicke aufs Navi.